Wahlkampfauftakt der CSU in Altötting

Diese "heißen Eisen" will die CSU anpacken

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Fröhliches Schaffen: Das Schmieden war die größte Attraktion beim Wahlkampfauftakt der Altöttinger CSU in der Kunstschmiede Pöllner - vor allem bei den Kleinen. Das Bild zeigt Stadtratskandidat Christian Pöllner beim Schmieden mit einem möglichen Nachwuchsschmied.
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Altötting - "Dort wird Eisen geschmiedet, solange es heiß ist": In der Kunstschmiede Pöllner läutete die Altöttinger CSU den Kommunalwahlkampf 2014 ein.

Betont gemütlich und ungezwungen läutete die Altöttinger CSU den Wahlkampf ein. Bei einer "Feia-Abend"-Party in der Kunstschmiede Pöllner gaben die Stadtratskandidaten den Bürger die Gelegenheit, einander in persönlichen Gesprächen besser kennenzulernen. Ganz bewusst verzichtete die CSU deshalb auf lange politische Ansprachen, sondern setzte auf entspannte Gesprächsrunden bei Glühwein, Gulaschsuppe und Stockbrot.

Der "Feia-Abend" hatte dabei eine doppelte Bedeutung. Zum einen setzte die Altöttinger CSU ihre Reihe von "After Work"- also Feierabend-Partys fort. Zum anderen war das Wort "Feia" freilich auch eine Anspielung auf das Schmiedefeuer - im wörtlichen wie übertragenen Sinn.

"Baubewerber unterstützen, nicht behindern"

Stadträtin Angelika Schlederer

"Dort wird Eisen geschmiedet, solange es heiß ist", brachte es die Stadträtin und CSU-Ortsvorsitzende Angelika Schlederer im Gespräch mit innsalzach24 auf den Punkt. Ein heißes Eisen, das die CSU in Altötting möglichst bald Schmieden will, ist Schlederer zufolge "nach wie vor die Stadtgestaltung, die Schaffung von Wohnraum". Schlederer sieht hier den Stadtrat klar in der Verantwortung. "Wir müssen dahinter stehen. Baubewerber müssen unterstützt und nicht behindert werden."

Weitere "heiße Eisen" sind für Schlederer die Wiederbelebung der Geschäftswelt und die Weiterentwicklung der Wallfahrt. "In der Wallfahrt muss es voran gehen. Wir müssen vielleicht andere Wege gehen", so die Stadträtin. Welche Wege dies sein könnten, müsse man letztendlich miteinander entscheiden.

Bürgerbeteiligung im Wahlkampf

In vielen Punkten möchte die Altöttinger CSU die Entwicklung der Partei auf Landesebene nachvollziehen - auch was das Wahlergebnis betrifft. Aktuell hat die CSU zwölf Sitze im Stadtrat. Diese wolle man unbedingt halten, sagte Schlederer, die nach dem erfolgreichen Abschneiden der Partei bei der Landtags- und Bundestagswahl sogar noch auf Zugewinne hofft. "Mehr Sitze würden uns einen Schub nach vorne geben", so die Stadträtin.

Schon vor der Wahl anschieben wollen die Christsozialen die Bürgerbeteiligung. Parteichef Horst Seehofer sieht sich ja schon längst in einer Koalition mit den Bürgern und auch die Altöttinger CSU möchte jetzt im Wahlkampf die Meinung der Menschen erforschen. "Wir wollen die Bürger dazu anregen, sich bei uns über E-Mail zu melden", führte Schlederer aus. Konkret gehe es einfach um die Frage: "Wo drückt der Schuh?"

Viele Kanäle für viele Informationen

Herausfinden, wo der Schuh drückt, einander kennenlernen - darum ging es auch bei der "Feia-Abend"-Party. Die große Attraktionen des Abend war aber freilich die Schmiedekunst von Christian Pöllner - selbst Stadtratskandidat - und seinen Mitarbeitern. Gerade die Kinder nahmen das Angebot, selbst mal zu Hammer und Zange zu greifen, nur allzu gerne wahr. Für die Altöttinger CSU hatte diese Attraktion freilich auch eine symbolische Bedeutung, schließlich hat sich die Ortsgruppe für die Kommunalwahl bewusst breit aufgestellt und stützt sich auf die Erfahrung verschiedenster Berufsgruppen - auch aus dem Handwerk. "So haben wir viele Kanäle, wo Informationen zusammenkommen", sagte Schlederer.

Wahlkampfauftakt in der Kunstschmiede

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