Was Sie an Altötting lieben und was Sie nervt

Die Tops und Flops in der Kreisstadt: So haben Sie abgestimmt

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Was Sie an Altötting lieben und was Sie nervt: Die Tops und Flops in der Kreisstadt - So haben Sie abgestimmt.
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Altötting – Eine weitere, spannende Leser-Umfrage zum Leben in der Region ist zu Ende gegangen. Wir hatten wissen wollen, was Sie an der Kreisstadt lieben und was sie nervt. Hier sind die Ergebnisse:

Wie lebt es sich so in der Region? Diese Frage darf wohl mit „im Großen und Ganzen ganz gut“ beantwortet werden. Kurz gesagt: Es tut sich was und das natürlich nicht erst seit gestern. Allerdings: Wo von vielen Chancen gesprochen wird, sehen andere auch Gefahren und so manche Chance als verloren oder mindestens als dringend nachzuarbeiten an. Mit den Umfragen zum Leben in der Region wollen wir mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser herausfinden, was „im Großen und Ganzen ganz gut“ konkret heißt und wo es dringenden Nachholbedarf gibt.

Was Sie an Altötting nervt

Schon bei der Stoffsammlung wurde schnell klar: Altötting hat ein Generationenproblem, offenbar bedingt durch die Wallfahrt. „Altötting ist tot“, hieß es gar in den Kommentaren auf unserer Facebookseite. In die finalen Abstimmungen geschafft, weil entsprechend oft genannt, hat es in diesem Zusammenhang zum Beispiel das Thema der fehlenden Ausgehmöglichkeiten für junge Leute.

Weiter unter „Was Sie an Altötting nervt“ dabei, dass es kein Kino mehr gibt und zum Einkaufen in der Stadt: „Hier macht Bummeln keinen Spaß“. Einige Leserinnen und Leser waren bei Ihren Einsendungen im Rahmen der Stoffsammlung ausführlicher. Sie wollen einen zu großen Fokus der Stadt auf „einzig und allein“ die Wallfahrt festgestellt haben. „Die Stadt sollte mehr für ihre (jungen) Bürger tun.

Was Sie an Altötting lieben

Lesen Sie auch: So hinreißend war die Eröffnung der Altöttinger Hofdult 2018.

Eine Erscheinungsform von Altötting, dem „Herzen Bayerns“, mögen alle Altersgruppen gern: den Christkindlmarkt, auch auf dem Kapellplatz mit der Gnadenkapelle aber eben mit Bratwurscht, Glühwein und „Last Christmas“ und Konsorten. Auch die Hofdult steht ganz hoch im Kurs und sogar der Kapellplatz selbst ist unter den Top Drei „Was Sie an Altötting lieben“.

Lesen Sie auch: Der Christkindlmarkt Altötting 2018.

Neben dem Kapellplatz gibt es weitere Themen, die es mit der Stoffsammlung in beide Abstimmungen geschafft haben. Das Freibad St. Georgen gehört ebenfalls dazu wie das Kultur + Kongress Forum. Was die einen gut finden (Beispiel Freibad: „Es muss nicht immer Burghausen sein“), finden die anderen dringend verbesserungswürdig (Beispiel Freibad: „Da ist nix geboten“).

Die Abstimmungsergebnisse im Detail

So haben unsere Leserinnen und Leser zu „Was Sie an Altötting lieben“ abgestimmt: Insgesamt wurden 1327 Stimmen abgegeben. Hier sind die Plätze 1 bis 3:

  1. Altöttinger Christkindlmarkt: 26,07% (346 Stimmen)
  2. Kapellplatz: 22,91% (304 Stimmen)
  3. Altöttinger Hofdult: 16,2% (215 Stimmen)

Hier die Ergebnistafel der Abstimmung „Was Sie an Altötting lieben“:

So haben unsere Leserinnen und Leser zu „Was Sie an Altötting nervt“ abgestimmt: Insgesamt wurden 1415 Stimmen abgegeben. Hier sind die Plätze 1 bis 3:

  1. Einkaufen in der Stadt: „Hier macht Bummeln keinen Spaß“: 25,37% (359 Stimmen)
  2. Gastronomie: „Nix für junge zum abends mal schick Ausgehen“: 15,19% (215 Stimmen)
  3. Parkplatzsituation: „Es gibt zu wenig Parkplätze“: 14,56% (206 Stimmen)

Hier ist die Ergebnistafel der Abstimmung „Was Sie an Altötting lieben“:

Das muss klar sein

Mit Dingen wie gastronomischen Angeboten, Kino oder Einzelhandel für junge Leute (das gewünschte Einkaufserlebnis) hat eine Stadt nicht wirklich was zu tun. Hier kommt es in erster Linie auf die Entscheidung der entsprechenden Unternehmerinnen/des entsprechenden Unternehmers an, sich für Altötting auszusprechen und hier anzubieten.

Altötting ist und wird immer Wallfahrtsstadt bleiben. Die Frage wird sein, wie sich die Kreisstadt den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber öffnet, die überspitzt gesagt der Meinung sind, Altötting sei tot. Konkrete und vor allem realisierbare Vorschläge werden gefragt sein.

Verkehrstechnisch dürfte es schwierig werden, auf kurze Zeit große Änderungen zu bewirken.

innsalzach24.de wird Meinungen von Vertretern der Lokalpolitik dazu einholen. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für die Teilnahme. Mehr zu diesem Thema lesen Sie demnächst.

Lesen Sie auch: So liefen die anderen Umfragen im Landkreis Altötting

Neuötting: Teil Eins. Teil Zwei.

Tüßling: Teil Eins, Teil Zwei.

Burgkirchen: Teil Eins, Teil Zwei, Teil Drei.

Burghausen: Altadt hui, Salzachzentrum pfui.

Töging am Inn: Der Erste Bürgermeister zu den Ergebnissen.

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