Am Dienstagabend in Altötting

Es steht fest: Mit ihm will die Orts-CSU das Rathaus erobern

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(vl) Kreisvorsitzende Ingrid Heckner, Schatzmeister Fritz Kirmaier, der neue Vorsitzende Michael Prostmeier, der scheidene Vorsitzende und künftige Beisitzer Chrisoph Meilner, Stadtrats-Fraktionsvorsitzende Christine Burghardt, Orts-Geschäftsführer Maximilian Stepfer, Bürgermeister-Kandidat Stephan Antwerpen, Schriftführerin Sabine Grandl, Stefan Schneiderbauer

Altötting – Die Orts-CSU hat sich am Dienstagabend auf ihren Spitzen-Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 festgelegt. Für sie soll der 54-jährige Berufsschullehrer Stephan Antwerpen ins Rennen um das Amt des Ersten Bürgermeisters gehen. Keine leichte Aufgabe für ihn.

Neuer Vorsitzender und Beifall für Bürgermeisterkandidaten der Altöttinger CSU: Bei ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Gasthof Plankl wurde Michael Prostmeier ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden des Ortsvereins gewählt. Der bisherige Vorsitzende Christoph Meilner hatte sich aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt.

Das offene Geheimnis ist keines mehr

Darüber hinaus hat Stephan Antwerpen unter dem langanhaltenden Applaus der rund 40 anwesenden Mitglieder der Altöttinger CSU aus einem offenen Geheimnis Gewissheit werden lassen: Der 54-jährige Berufsschullehrer Stephan Antwerpen will Bürgermeisterkandidat der Christsozialen und in der Folge im kommenden Jahr Bürgermeister von Altötting werden. Noch ist er es noch nicht offiziell, also Kandidat. Das muss erst noch die Nominierungsversammlung ergeben aber nach Dienstagabend und dem Applaus auf der Jahreshauptversammlung besteht kein Zweifel mehr.

"Antwerpen bewegt"

Ich will gerne noch mehr Verantwortung übernehmen, als für meine Schüler“, erklärte der vierfache Vater. Er will sich während einer möglichen Amtszeit wieder mehr vor Ort und in der Region engagieren und sich auf die Tradition besinnen: „Ein Bürgermeister muss vorhandene Kräfte mobilisieren und stabilisieren sowie neue Kräfte finden“, so Antwerpen. 

Die Chancen für den CSU-Stadtrat stehen gut, Herbert Hofauer zu beerben, schließlich bewegt der gebürtige Altöttinger schon seit Jahren beispielsweise im größten Verein der Kreisstadt, dem Sportverein TV Altötting, viel. Auch als Jugendreferent und über sein Kreistagsmandat unterstützt er viele soziale und ökologische Projekte in Altötting tatkräftig.

Ein bekannter Name in der Kreisstadt

Der Familienname "Antwerpen" dürfte in der Kreisstadt noch gegenwärtig sein in Form, dass Stephan Antwerpens Vater Richard Antwerpen einst Erster Bürgermeister der Kreisstadt war und zwar von 1983 bis 1995.

"Antwerpen hat sich in vielen Jahrzehnten in herausragender Weise um die Stadt Altötting verdient gemacht. (...) Unter dem Motto Wohnen, Arbeiten und Freizeit in der nahen Umgebung ging er die Aufgaben als Stadtchef an. In der langen Liste von Maßnahmen, die unter Richard Antwerpens Regie verwirklicht wurden und die das Stadtbild und die Stadtentwicklung gleichermaßen nachhaltig positiv geprägt haben, sind besonders die Verkehrsfreimachung und Neugestaltung des Kapellplatzes samt der Fertigstellung des Inneren Rings und der Bau der Tiefgaragen hervorzuheben. 

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Was Sie an Altötting lieben und was Sie nervt: Dazu wollen wir auch Stephan Antwerpen befragen.

pbj/rw

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