Stadt befürchtet zu große Konkurrenz

Stadtfest Altötting 2020 fällt aus – wegen Popstar Sarah Connor

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Altötting – Das beliebte Stadtfest in Altötting im kommenden Jahr fällt aus. Das beschloss der Stadtrat in der jüngsten nicht-öffentlichen Sitzung.

Der Stadtrat hat in der jüngsten Sitzung für eine Pause des Stadtfestes gestimmt. Das bestätigte Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer gegenüber innsalzach24.de: „Wir haben uns für eine Pause entschieden, da am selben Tag eine ernst zu nehmende Konkurrenzveranstaltung stattfindet.“


Im Rahmen des Raiffeisen Kultursommers wird am 25. Juli 2020 Sarah Connor in Tüssling auftreten – am selben Tag, an dem auch das Stadtfest geplant war. „Wir haben bereits beim letzten Stadtfest eine ähnliche Situation vorgefunden und einen Besucherrückgang festgestellt“, so Hofauer.

Verschiebung nicht möglich

Die Stadt investiere in eine solche große Veranstaltung viel Geld, daher wäre es ärgerlich, wenn weniger Besucher kommen würden. Eine Verschiebung ist aus Termingründen nicht möglich, da in der Region an jedem Wochenende eine andere Großveranstaltung stattfindet - beispielsweise das Burgfest in Burghausen oder das Stadtfest in Mühldorf. „Wir wollen anderen keine Konkurrenz machen“, so Hofauer.


Es hätte keinerlei Diskussionen im Stadtrat gegeben. Die Absage würde das ganze Gremium mittragen. Ob das Stadtfest, das eigentliche alle zwei Jahre stattfindet, möglicherweise im Jahr 2021 veranstaltet werden kann, müsse laut Hofauer der neue Stadtrat dann entscheiden.

So schön war es auf dem letzten Stadtfest 2018:

Stadtfest Altötting - Teil 1

 © Ludwig Stuffer
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Stadtfest-Team bedauert Entscheidung

Für die Veranstalter ist das ein großer Rückschlag. Auf der Facebook-Seite heißt es: „Wir vom Stadtfest-Team bedauern diese Entscheidung sehr, da wir das Stadtfest Altötting fest in unser Herz geschlossen hatten“.

Aber auch für die regionalen Künstler und Gastronomen dürfte diese Entscheidung der Stadt Altötting keine Freudensprünge hervorrufen. „Es war für uns immer eine wundervolle Möglichkeit, regionalen Künstlern und Kulturschaffenden eine Bühne zu bieten sowie die regionale Gastronomie zu präsentieren“, heißt es weiter in der Meldung der Veranstalter.

Zu guter Letzt hat Christian Domeier, Veranstalter und Verfasser des Facebook-Beitrages, noch eine Bitte an alle Fans des Stadtfestes: „Hört bitte niemals auf, die "kleinen" regionalen Künstler und Wirte zu unterstützen! Die haben es eh schwer genug und ohne sie wäre unser aller Kulturleben viel ärmer. "Mega-"Stars hin- oder her ...“

jz

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