Knappe Entscheidung beim Weinzelt

Das sind die neuen Sperrzeiten für die Altöttinger Hofdult

Besonders das junge Publikum gab den Ausschlag für die Entscheidung des Stadtrates über das Musikende und die Sperrzeiten der Altöttinger Hofdult.
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Besonders das junge Publikum gab den Ausschlag für die Entscheidung des Stadtrates über das Musikende und die Sperrzeiten der Altöttinger Hofdult.

Altötting – In der jüngsten Stadtratssitzung behandelte das Gremium die Sperrzeiten und das Musikende für die kommende Hofdult. Besonders das Ende der Musik im Weinzelt sorgte für Diskussionen.

Wie jedes Jahr stimmte der Stadtrat über die Sperrzeiten für die kommende Altöttinger Hofdult ab. Alle Betreiber haben keine Änderungen der Zeiten beantragt. Dritter Bürgermeister Konrad Heuwieser (FW) stellte den Antrag das Musikende im Weinzelt früher als die letzten Jahre anzusetzen. Der Fraktionssprecher der Freien Wähler hält die derzeitigen Zeiten, 1 Uhr an normalen Tagen und 2 Uhr an Freitagen, Samstagen und den Mittwoch vor Fronleichnam, für zu lang.


„Ich habe mich in Burghausen erkundigt. Diese haben ein Musikende um 0.30 Uhr als Standard und an den restlichen Tagen um 1 Uhr. Aus Rücksicht auf die Anwohner am Dultplatz, wäre dies angemessen“, so Heuwieser. Die Sperrzeiten könnten jedoch 2 Uhr an normalen Tagen und 3.00 Uhr bestehen bleiben.

Gäste kommen erst spät in das Weinzelt

Dr. Hanns Georg Freudslperger (CSU) hielt dem entgegen, dass besonders die jungen Leute im Weinzelt seien. Diese würden sich bei einem früheren Musikende nach einer Alternative umschauen und im Zweifel gar nicht mehr kommen. „Die längeren Zeiten unterscheiden uns doch von den anderen Veranstaltungen“, hebt Freudlsperger das Alleinstellungsmerkmal hervor. Zudem würden viele Gäste erst gegen 23 Uhr in das Weinzelt kommen und erst ab dann macht der Betreiber sein Geschäft.


Hofdult Altötting: Hell-Bräu Festzelt am Samstag

 © Ludwig Stuffer
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Für Albert Pollety (CSU) spielt zudem der neue Betreiber eine ganz wichtige Rolle: „Wir haben für den Stadl einen jungen Wirt gewonnen. Wir sollten ihm die Chance geben, sich bei den bisherigen Zeiten zu beweisen.“ Die Probleme mit der Lautstärke würden vielmehr an den Personen liegen, die sich außerhalb des Weinzeltes mit Getränken aufhalten. Das könnte ein Ansatzpunkt sein, um den Pegel einzudämmen.

Messung der Lautstärke durch die Stadt

Bürgermeister Herbert Hofauer fügte hinzu, dass die Stadt jedes Jahr die Lautstärke messen würde, um eine zu hohe Belastung ausschließen zu können. Der Stadt würden zudem kaum Beschwerden vorliegen. Ein Problem seien da eher die Gäste, die den Anwohnern in die Gärten urinieren. Dieses Problem läge aber nicht an den Zeiten. „Jedes Jahr kommen dieselben Argumente. Ich kann beide Seiten nachvollziehen. Die Entscheidung muss die Abstimmung ergeben“, so Hofauer.

Der Antrag von Heuwieser erhielt sieben Stimmen und wurde somit abgelehnt. Mit zwölf Stimmen und zehn Gegenstimmen hat der Stadtrat die bisherigen Zeiten für das Weinzelt aus dem letzten Jahr bestätigt. Somit bleibt das Musikende an normalen Tagen bei 1 Uhr, an den anderen Tagen bei 2 Uhr, die Sperrzeiten jeweils eine Stunde später. Einstimmig dagegen wurden die Zeiten für das große Festzelt, Musikende 23.30 Uhr und Sperrzeit um Mitternacht, und das Weißbierzelt, an normalen Tagen wie das große Festzelt, an Samstagen und am Mittwoch vor Fronleichnam Musikende 24.00 Uhr und Sperrzeit 0.30 Uhr, bestätigt.

jz

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