"Soccer hat nichts mit Socken zu tun"

Freibad Altötting: Zu Hart und zu staubig?

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Das Freibad in Altötting am Donnerstagmittag
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Altötting - Der Sommer ist da und mit ihm die Probleme und Gefahren. Sie reichen von Dehydrierung durch zu wenig Trinken bis hin zu den Blow ups auf den Straßen. Auch das Freibad in Altötting scheint welche zu haben.

So mancher stand vor kurz vor der Verzweiflung. Am Donnerstagmittag ist es dann endlich passiert. Das Thermometer kletterte über die 30 Grad Marke. Jetzt ist also Sommer und die Freibäder füllen sich in diesen Minuten, auch das in Altötting.

Freibad Altötting: Zu hart und zu staubig?

Ein Freibad und seine Neuerungen:

Der Soccer-Court im Freibad in Altötting am Donnerstagmittag

Ganz neu heuer auf dem weiträumigen Freizeit- und Erholungsgelände: Der Pinguin am Kinderbecken und der Soccer-Platz. Mit letzterem gibt es aber anscheinend ein Problem. Der Belag sei zu rauh, so Stadtrat Holger Gottschalk auf der jüngsten Sitzung im Rathaus.

Der Belag im Soccer-Court im Freibad im Altötting

Der Grund ist schnell erklärt: Der Platz ist neu. Das kann dann schon mal für heiße Sohlen auf dem Soccer-„Parkett“ sorgen. Kein Problem für diejenigen, die ihn benutzen, wie es scheint. Wird’s zu hart, spielen sie eben in Socken. Schuhe sind bei einem richtigen Soccer-Match im Freibad nämlich tabu - Ehrensache. Gottschalks Bitte vor dem Stadtrat, man möge im Bad darauf hinweisen, dass der Boden möglicherweise noch nicht eingespielt genug ist, hat sich damit im Sande verlaufen.

Apropos Sand:

Der Beachvolleyball-Platz im Freibad in Altötting am Donnerstagmittag

Die beiden Beachvolleyball-Plätze im Freibad – seit Jahren erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Jetzt scheint es auch hier ein Problem zu geben. Auf der freien Fläche im hinteren Bereich der Liegewiesen knallt mittags die Sonne direkt auf den Sand. Die Folge: Er wird heiß und bei einem spannenden Match staubt´s dann schon mal gern im wahrsten Sinne des Wortes. Auch das brachte Gottschalk auf der jüngsten Stadtratssitzung zu Gehör.

Eine Sprenkleranlage könne helfen. Das Prinzip hinter der Idee ist einfach: Ist der Sand feucht, ist er nicht mehr so heiß und gleichzeitig staubt er nicht mehr so. Wie am Donnerstagmittag im Freibad in Altötting zu erfahren war, geht das allerdings nicht so einfach, betrachte man nur die möglichen technischen Lösungen. Zentrale Frage dabei: Wohin mit dem versprühten Wasser in der Senke der Liegewiese und überhaupt: Wie kommt´s da hin?

Fazit: 

Der Sommer hat - kalendarisch wie gefühlt - gerade erst begonnen. Nach Wochen des tristen Regenwetters werden wohl die Meisten erst einmal nur aus dem eigentlichen Grund ins Freibad gehen, wofür man es auch in Altötting gebaut hat: Ab ins kühle Nass! Soccer spielen kann man erst einmal auch in Socken, wenn es denn wirklich sein muss und wenn es schattiger wird auf dem Gelände, die Sonne also nicht mehr so brennt, dann steigen die spannenden Beachvolleyball-Matches.

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