Nach Unglück in Krimml

Sechster Bergsteiger aus Altötting verstorben

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Altötting - Der schwer verletzte 75-Jährige ist im Krankenhaus verstorben. Somit sind bei dem Unglück am 27. August sechs Männer zwischen 34 und 75 Jahren gestorben.

Es wird berichtet, dass nun auch der schwerverletzt überlebende 75-jährige Deutsche im Krankenhaus verstorben ist.

Am 27. August war eine Seilschaft mit sechs deutschen Bergsteigern im Bereich der Reichenspitze/Gabler unterwegs. Gegen 10 Uhr, in einer Seehöhe von zirka 2.900 Meter, rutschte einer der Bergsteiger der Gruppe auf einem Blankeisgletscher aus und riss die gesamte Seilschaft mit. Die Bergsteiger stürzten über eine zirka 40 Grad steile Flanke, geschätzte 200 Meter ab und kamen letztlich in einer Gletscherspalte zum Liegen.

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Zeugen des Unfalles verständigten die Einsatzkräfte. Es waren die Bergrettung Krimml, 5 Rettungshubschrauber und 2 Polizeihubschrauber im Einsatz. Bei dem Absturz wurden 5 Personen tödlich und eine Person schwer verletzt. Die schwer verletzte Person wurde in das UKH Salzburg geflogen.

Derzeit laufen die Erhebungen über den Unfallhergang durch die alpine Einsatzgruppe des BPK Zell am See. Die Bergung der Opfer gestaltete sich auf Grund der in diesem Bereich großen Steinschlaggefahr als sehr schwierig. Die fünf tödlich verunglückten Alpinisten im Alter von 34, 56, 65, 69 und 70 Jahren stammen alle aus dem Raum Altötting und Burghausen.

Der schwerverletzte Mann im Alter von 75 Jahren stammt ebenfalls aus dem Raum Altötting.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Salzburg

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