Das Landratsamt Altötting informiert:

„Wichtiger Schritt zurück zur Normalität“: Schulen öffnen unter bestimmten Voraussetzungen

Ab den 22. Februar sollen sämtliche Einrichtungen wieder öffnen. Dafür müssen aber bestimmte Vorschriften eingehalten werden.

Die Mitteilung im Wortlaut:


Altötting - Die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen (7-Tage-Inzidenz) liegt im Landkreis Altötting seit dem 9. Februar beständig unter dem Wert von 100 und beträgt heute nach Angaben des Robert-Koch- Instituts 73,5. Solange die 7-Tage-Inzidenz weiterhin unter 100 liegt, treten ab kommenden Montag, 22. Februar, zusätzliche Lockerungen und Öffnungsschritte in Kraft. Im Einzelnen gilt dann:

Schulen:


Für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen und der Förderschulen sowie für die Abschlussklassen der übrigen Schulen wird Präsenzunterricht eingeführt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend eingehalten werden kann; sonst findet Wechselunterricht statt. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht.

Für die Lehrkräfte gilt über die allgemeine Maskenpflicht hinaus die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Um für die gesamte Schulfamilie Planungssicherheit zu gewährleisten, gilt für den 22. Februar folgende Regelung:

Sollte sich wider Erwarten am kommenden Wochenende eine negative Entwicklung der Infektionszahlen abzeichnen, die eine Überschreitung des maßgeblichen Wertes der 7-Tage-Inzidenz in Höhe von 100 zur Folge hat, findet am 22. Februar dennoch Präsenz- bzw. Wechselunterricht statt. Ab dem 23. Februar allerdings wäre in diesem Fall wieder in den Distanzunterricht überzugehen.

Kindertagesbetreuung:

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ist unter Einhaltung eines einrichtungsspezifischen Schutz- und Hygienekonzeptes sowie der Betreuung in festen Gruppen wieder zulässig. Aus Gründen der Planungssicherheit gilt für den 22. Februar auch im Bereich der Kindertagesbetreuung folgende Regelung: Sollte sich wider Erwarten am kommenden Wochenende eine negative Entwicklung der Infektionszahlen abzeichnen, die eine Überschreitung des maßgeblichen Wertes der 7-Tage-Inzidenz in Höhe von 100 zur Folge hat, ist eine Öffnung der Einrichtungen dennoch zulässig.

Ab dem 23. Februar allerdings wären in diesem Fall die Einrichtungen wieder zu schließen.

Außerschulische Bildung:

Über die derzeit bereits zulässigen Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks hinaus können weitere Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform stattfinden. Dabei ist der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend einzuhalten und sind die geltenden Regelungen zur Maskenpflicht, zusätzliche Schutzmaßnahmen sowie die vorliegenden Schutz- und Hygienekonzepte zu beachten. Angebote der Erwachsenenbildung sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote hingegen bleiben in Präsenzform untersagt.

Unabhängig von der Höhe der 7-Tage-Inzidenz sind ab dem 22. Februar zudem theoretischer Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen unter Schutzauflagen wieder zugelassen. Für das Lehrpersonal gilt dabei eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, im Übrigen gilt FFP2- Maskenpflicht; dies gilt auch für alle Fahrzeuginsassen für den praktischen Fahrschulunterricht und praktische Prüfungen, für das Lehrpersonal jedoch nur im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Landrat Erwin Schneider: „Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern sehr herzlich für ihre Bereitschaft zum Mitmachen bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Die aktuellen Öffnungsschritte bedeuten insbesondere für viele Familien einen wichtigen Schritt zurück zur Normalität. Die aktuelle Entwicklung der Infektionslage ist erfreulich, aber noch längst nicht in Stein gemeißelt. Ich rufe daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich auch weiterhin so vorbildlich an die geltenden Regelungen zu halten, damit hoffentlich schon bald weitere Lockerungen möglich werden!“

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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