Nach Flugunfall in Tüßling 

Rosenheimer Stadtrat bei Kunstflug abgestürzt - OB Bauer und Republikaner "tief betroffen"

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Lokalpolitiker Markus Schmid war der Pilot des abgestürzten Kunstflugzeugs. 
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Tüßling/Rosenheim - Schreckmoment beim Flugplatzfest am Samstagnachmittag, 13. Juli, in Tüßling: Im Rahmen einer Kunstflugvorführung stürzte ein Kunstflugzeug ab und blieb auf dem Dach liegen. Der Pilot: Lokalpolitiker Markus Schmid aus Rosenheim. 

Update, 16 Uhr: Stellungnahme von Oberbürgermeisterin Bauer

Auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nahm die Nachricht vom Absturz des Stadtratsmitglied Markus Schmid mit Bestürzung zur Kenntnis. 

"Mit Bestürzung und tief betroffen habe ich vom Flugzeugabsturz unseres Stadtratsmitglieds Markus Schmid erfahren. Ich kenne Herrn Schmid als erfahrenen und versierten Kunstflieger, der schon oft bei Flugshows im Einsatz war. Ich bin froh, dass seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich sind und wünsche ihm eine vollständige und nachhaltige Genesung. Seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden wünsche ich viel Kraft in diesen schweren Tagen", erklärt die Oberbürgermeisterin.

Vorbericht: Rosenheimer Stadtrat mit Flugzeug abgestürzt

Markus Schmid sitzt für die Republikaner im Rosenheimer Stadtrat und ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Der 69-Jährige verlor am Samstag bei einer Flugvorführung aus bisher noch ungeklärter Ursache plötzlich die Kontrolle über das einmotorige Flugzeug. Beim Absturz auf eine Wiese zog sich der erfahrene Pilot nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen zu. Lebensbedrohlich jedoch war die Lage nicht, Schmid wurde zur Behandlung in das Kreiskrankenhaus Altötting gebracht. 

Flugunfall auf Flugplatz Altötting-Osterwies

Die Republikaner aus Rosenheim zeigen sich bestürzt über das Unglück, erklärt die Partei in einer Pressemitteilung am Montagvormittag: "Total schockiert vom tragischen Unfall seines Fraktionskollegen Markus Schmid" habe Fraktionsvorsitzender Rudolf Hötzel diesen umgehend im Kreiskrankenhaus Altötting besucht. 

Er sei zwar schwer verletzt, habe jedoch bereits pflichtbewusst nach der nächsten Stadtratssitzung gefragt. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, ich hoffe, dass er bald wieder gesund wird", betont Hötzel.

Kein OB-Kandidat der Rosenheimer Republikaner?

Die Republikaner werden ihre Stadtratsliste für Rosenheim erst Ende des Jahres - im November oder Dezember 2019 - aufstellen, wie es weiter schriftlich heißt. 

Außerdem wolle man in Hinblick auf die Kommunalwahl 2020 "allen Spekulationen und Gerüchten" vorbeugen: "Nach 30 Jahren Stadtratszugehörigkeit, davon in vier Stadtratsperioden teilweise in Fraktionsstärke, werden die Rosenheimer Republikaner natürlich mit einer starken Liste antreten - diese wird aber erst traditionell im November oder Dezember aufgestellt. Bei der Inflation an Oberbürgermeister-Kandidaten werden wir uns nicht selber schwächen und keinen aufstellen."

Darüber endgültig entscheiden aber werden die Mitglieder in der Aufstellungsversammlung - wenn es bis dahin möglich ist - in der Eisstadion-Gaststätte. "Als Partei der konservativen Mitte und sozialliberale Heimatpartei hoffen wir im März wieder in Fraktionsstärke ins Rathaus einzuziehen. Der nicht zu erklärende Zulauf und der problemlosen Aufstellungsvorbereitungen, verbunden mit der hervorragenden Stimmung, könnte ein gutes Ergebnis vorausahnen lassen." 

Pressemitteilung KV-Ro-Stadt/mb

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