Kandidatenvorstellung in Altötting

Rennen um das Bürgermeisteramt: Die SPD hat sich auf Favoriten festgelegt

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vlnr: Hubert Rothmayer, Marco Keßler, Holger Gottschalk

Altötting - Gemeinsam – anders – gestalten. Das ist das Motto des SPD-Ortsvereins für den kommenden Kommunalwahlkampf. Zwar soll die offizielle Nominierungsveranstaltung erst am 12. März stattfinden, der Vorstand hat sich aber bereits auf ihren Favoriten festgelegt.

Wir haben uns noch bei keiner vergangenen Wahl hinter Bürgermeister Hofauer versteckt!“, erklärte SPD-Stadtrat Holger Gottschalk bei der Kandidatenvorstellung in Altötting. Man wolle einen schwungvollen, zielgerichteten und fairen Wahlkampf führen. Zwar soll die offizielle Nominierungsveranstaltung erst am 12. März stattfinden, der Parteivorstand der SPD hat sich aber bereits auf ihren Favoriten festgelegt.

„Jetzt will ich einen Schritt weiter gehen“ (Marco Keßler)

Der 44-jährige Bestattungsunternehmer Marco Keßler will es machen. Seit 15 Jahren wohnt und lebt der vielfältig ehrenamtlich engagierte Vater zweier erwachsener Söhne in Altötting. Davor war er bereits in seiner Heimatstadt Dachau SPD-Vorsitzender.

Durch seinen Beruf habe er die Erfahrung, Menschen in ihren schwersten Stunden zu begleiten. „Jetzt will ich jetzt einen Schritt weiter gehen!“, so Keßler. Sein Ziel sei es, ein Bürgermeister nah an den Menschen zu sein.

„Kein leichtes Erbe“

Daher lädt der noch inoffizielle Kandidat schon jetzt die Altöttinger Bürger dazu ein, Vorschläge und Ideen für die Zukunft einzubringen, „die er dann ins Rathaus mitnehmen wird“, wie SPD-Stadtrat Hubert Rothmayer ausführte. Schließlich sei es nicht einfach, einen Bürgermeister wie Herbert Hofauer zu beerben, so Rothmayer weiter: „Wir sind jedenfalls froh, jemanden zu haben, der die Zügel in der Post-Hofauer-Ära in die Hand nimmt!“.

„Gemeinsam mit den Bürgern“

Hierzu wird die SPD bis zum Herbst Treffen zu verschiedenen Themen veranstalten. Dort können die Bürger dann nicht nur ihre Ideen zu Vereinen, Verkehr oder Wirtschaft einbringen, sondern dort kann man in erster Linie dann auch den Kandidaten persönlich kennenlernen. „Ich will gemeinsam mit den Bürgern die Lebensqualität in Altötting erhöhen“, so Keßler. Ihm persönlich würden vor Allem die Themen Kinder und Jugend am Herzen liegen. Als einen ersten Vorschlag nannte er, bei den Kindergärte 30er-Zonen einzurichten: „Der Kindergarten Regenbogen zum Beispiel liegt ungünstig an einer Hauptstraße“, erklärte Keßler bei seiner Vorstellung. 

Noch bis 24. Februar:

Altötting ist „Das Herz Bayerns“, sagt man, insbesondere wegen der Bedeutung als Wallfahrtsstadt. Über 12.000 Menschen leben hier. Was ist besonders gut und was geht so gar nicht in der Kreisstadt des Landkreises Altötting? Machen Sie mit bei unserer Stadtumfrage! Noch bis Sonntag sammeln wir in einem ersten Schritt Ihre Meinungen bevor es in die Umfragen geht. Wir sind gespannt, was dabei herauskommen wird. 

pbj/rw

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