Prozess am Amtsgericht Altötting

Prozess: Mit Leergut 100.000 Euro ergaunert?

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Altötting - Ein Getränkehändler soll in großem Stil seinen Lieferanten betrogen und so rund 100.000 Euro ergaunert haben. Nun muss er sich dafür vor Gericht verantworten.

3,30 Euro pro Getränkekiste sind vielleicht nicht viel. Ein Getränkehändler soll es aber dennoch geschafft haben, bei einem Leergutwert von 3,30 Euro pro Kiste seinen Lieferanten um 100.000 Euro zu erleichtern. Am Montag muss sich der Händler deshalb am Amtsgericht Altötting verantworten.

Die ihm vorgeworfene Betrugsmasche war denkbar simpel: Der Händler schickte einem seiner Getränkegroßhändler weniger Kisten zurück, als er auf dem Lieferschein angab. Er kassierte also Pfand für Flaschen und Kisten, die er gar nicht zurückgab. Unter Zugrundelegung eines Leergutwerts von 3,30 Euro pro Kiste gehen die Ermittler von einem Gesamtschaden in Höhe von knapp 100.000 Euro aus. Um den mutmaßlichen Betrug umsetzen zu können mussten freilich die Fahrer des Lieferanten fleißig mithelfen. Sie werden von der Justiz ebenfalls verfolgt, am Montag muss sich allerdings nur der Händler vor Gericht verantworten.

Fahrer und Händler sollen die Betrugsmasche über Jahre durchgezogen haben. Am Amtsgericht muss sich der Angeklagte wegen gemeinschaftlichen Betrugs in 244 Fällen verantworten.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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