Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Unterschiedliche Lage in Altötting, Mühldorf und Rosenheim

AstraZeneca-Impfstoff-Überschuss: Kann sich jetzt jeder registrieren?

Verabreichung von Impfstoff (Symbolbild)
+
Verabreichung von Impfstoff (Symbolbild)

Können und sollen sich angesichts des Überschusses an AstraZeneca-Impfstoff nun auch Leute für eine Impfung registrieren, die nicht zu den Risikogruppen gehören? innsalzach24.de hat Antworten aus drei Landratsämtern der Region erhalten.

Altötting/Mühldorf/Rosenheim - Immer mehr Menschen können, sollen oder wollen geimpft werden. Durch den AstraZeneca-Impfstoff kommen auch jüngere Menschen mittlerweile in der Reihenfolge nach vorne. Vermehrt hört man, dass auch jüngere Menschen, die nicht in Pflegeberufen arbeiten, bereits einen Impftermin bekommen haben. Nun wollten wir wissen, wie genau die Lage in den Landkreisen ist, wobei sich eine Reihe von Fragen stellt.

Beispielsweise, wer in der Reihenfolge als nächster dran kommt. Sollte sich jeder für eine Impfung anmelden oder wird jede Gruppe benachrichtigt, die als nächstes dran wäre? Und sollte sich jeder, egal welchen Alters, für eine Impfung eintragen lassen? innsalzach24.de hat dazu Antworten aus den Landkreisen Altötting, Mühldorf am Inn und Rosenheim erhalten.

Altötting: Impfungen nun auch für weitere bestimmte Personengruppen

„Das Landratsamt hat unmittelbar nach der jüngsten Änderung der Coronavirus-Impfverordnung die Vorbereitung der Schutzimpfungen für die Beschäftigten in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie an den Grund- und Förderschulen in die Wege geleitet. Mit den Impfungen dieser Personengruppe, die nun mit hoher Priorität impfberechtigt ist, kann daher ab sofort begonnen werden“, erklärt das Landratsamt Altötting. „Darüber hinaus wird die Schutzimpfung nun allen weiteren, unter 65-jährigen Bürgerinnen und Bürgern aus der Personengruppe, die mit hoher Priorität geimpft werden soll, angeboten.“ Eine ganze Reihe von Personengruppen können sich nun anmelden. (Eine vollständige Liste und Kontaktinformationen findet ihr hier.)

„Die unter 65-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Altötting werden mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Die Schutzimpfungen für die älteren Personen aus der höchstpriorisierten Gruppe mit den hierfür zugelassenen Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna sind aufgrund der nach wie vor geringen Liefermengen noch nicht abgeschlossen. Eine Impfstoff-Wahlfreiheit gibt es daher bis auf Weiteres nicht“, so das Altöttinger Landratsamt weiter. „Wir weisen in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass der Impfstoff von AstraZeneca aus medizinischer Sicht ein sehr wichtiger Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist. Geimpfte erhalten mit diesem Impfstoff ein hohes Maß an Schutz und leisten mit ihrer Impfung einen wertvollen Beitrag, um die Pandemie in absehbarer Zeit zu überwinden.“

Mühldorf am Inn: Altersbeschränkung von AstraZeneca-Impfstoff ermöglicht Impfung auch weiterer Gruppen

„Zum jetzigen Zeitpunkt wurden aufgrund des noch knappen Impfstoffangebotes noch nicht alle Personen über 80 Jahren, die eine Impfung wünschen, geimpft. Durch die Altersbeschränkung des AstraZeneca-Impfstoffes auf Personen unter 65 Jahren wurden jedoch zugleich bereits Personen außerhalb der höchsten Priorität geimpft“, teilt das Landratsamt Mühldorf am Inn mit.

„Das Landratsamt hat bereits in der vergangenen Woche alle Landkreisbürgerinnen und Bürger, die unter 65 Jahre alt sind und der hohen Priorität angehören, aufgerufen, sich zu registrieren. In einem nächsten Schritt wird die restliche Landkreisbevölkerung aufgerufen werden, sich zu registrieren“, so heißt es aus Mühldorf weiter. „Dies dient vor allem dem Zweck, einen genauen Überblick über die Impfbereitschaft im Landkreis zu erhalten und zugleich die Impfreihenfolge möglichst genau entlang der Priorisierung zu gestalten. Wann der Landkreis „durchgeimpft“ sein wird, ist derzeit aufgrund schwankender Impfstofflieferungen noch nicht absehbar.“

Rosenheim: Jeder soll sich registrieren lassen

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese hat dank ausreichenden Impfstofflieferungen seinen Betrieb inzwischen deutlich ausgeweitet“, teilt das Landratsamt Rosenheim mit. „Bis einschließlich Donnerstag, den 25. Februar konnten bereits 2.246 Erstimpfungen sowie 192 Zweitimpfungen durchgeführt werden. Insgesamt sind bereits 6.380 Personen erstmalig sowie 2.103 Personen das zweite Mal in der Inntalhalle geimpft worden. Ab 1. März wird das Impfzentrum die Öffnungszeiten erweitern und täglich, also von Montag bis Sonntag, von 8 bis 17 Uhr im Betrieb sein.“ Die aktuellen Impfzahlen werden auch im Corona-Wochenbericht des Landratsamts veröffentlicht.

Da sich bisher erst 54.249 Menschen registriert haben, rufe der Leiter des Impfzentrums, Hans Meyrl, alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu registrieren, so das Landratsamt weiter: „Auch die Menschen, die nicht zu den im Moment zur Impfung berechtigten Personengruppe gehören, sollen sich registrieren. Die Priorisierung wird über das EDV-System BayIMCO dann automatisch vorgenommen. Nur wenn eine ausreichend große Anzahl an Anmeldungen vorliegt, kann sichergestellt werden, dass die Terminkapazitäten voll ausgeschöpft werden können. Es kann durchaus sein, dass man schneller an die Reihe kommt, als man glaubt!“

hs/Pressemitteilungen Landratsämter Mühldorf am Inn und Rosenheim

Kommentare