Unfassbarer Vorfall in Altötting

Mann will Tochter beschneiden - Polizei soll helfen

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Altötting - Der Fall macht fassungslos. Bereits Ende des vergangenen Jahres kam ein Mann in die Polizeidienststelle und kündigte an, seine Tochter beschneiden zu wollen. Auf die Anrufe seiner besorgten Ehefrau sollten die Beamten einfach nicht reagieren. 

Im November 2017 wurde der Mann aus Nigeria bei der Polizei vorstellig, berichtet wochenblatt.de. Dort habe er erklärt, was er plane. Der Asylbewerber habe angekündigt, seine zweijährige Tochter beschneiden zu wollen. Seine Ehefrau habe wiederum gedroht, die Polizei zu rufen. Daher wolle der Nigerianer die Polizisten informieren, dass sie diese Anrufe getrost ignorieren könnten. 

Nur: Dieser unmenschliche Eingriff ist in Europa strengstens verboten! In der Unterkunft des Asylbewerbers fanden die Polizisten dann Rasierklingen und andere Utensilien - alles für die Genitalverstümmelung, so wochenblatt.de. 

Im Raum steht nun, ob die Ankündigung der "Zeremonie" eine Finte gewesen sei. Denn die Familie stand kurz vor der Abschiebung nach Nigeria. Dieses Vorgehen sei in der vergangen Zeit öfter zu beobachten gewesen, so wochenblatt.de. Über den Asyl-Folgeantrag wird derzeit noch entschieden. Eine positive Antwort für die Familie sei allerdings unwahrscheinlich. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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