Gerichtsprozess in Altötting

Löwen-Fan wegen Hitlergrußes verurteilt

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Altötting - Das Amtsgericht hat sein Urteil gegen einen Landshuter bekräftigt, der bei einem Löwen-Spiel den Hitlergruß gezeigt hatte. 

Er habe nur ein paar andere Fans grüßen wollen und mit Rechtsradikalen so gar nichts am Hut, behauptete, laut heimatzeitung.de., ein Mann vor dem Amtsgericht Altötting, der sich wegen eines gezeigten Hitlergrußes habe verantworten müssen.

Allein, der Richter glaubte ihm nicht. Denn aus den Akten sei klar erkennbar, dass der 27-jährige Löwenanhänger aus Landshut bei einem Spiel gegen den SV Wacker vor dem Café Mezzo’s in Burghausen Haltung angenommen habe und den rechten Arm von Ellbogen aus von der Brust nach oben gestreckt hatte, so die Zeitung weiter. In der Folge verlief die Verhandlung sehr schnell. Nach dem Verlesen der Akten zog der Angeklagte seinen Einspruch zurück. Er muss also den Strafbefehl über 120 Tagessätze tragen. 

Hakenkreuz auf Dach gesprüht

Erst kürzlich sorgte in Augsburg ein ähnlicher Prozess für Aufsehen. Hier hatten zwei Männer mit einem Hochdruckreiniger ein Hakenkreuz auf ein Hausdach gesprüht, das sie eigentlich reinigen sollten. Der 31-jährige Hausbesitzer soll die Schmierei sogar geduldet haben

Das endet für alle Beteiligten jedoch mit einer satten Strafe. Alle drei wurden vom Amtsgericht Augsburg wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro verurteil t.

kil mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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