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Die Ställe sind noch immer leer

Geflügelskandal: So laufen die Ermittlungen

  • Alexander Belyamna
    VonAlexander Belyamna
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Altötting - Der von Tierschützern aufgedeckte mutmaßliche Geflügelskandal im Landkreis beschäftigt die Staatsanwaltschaft. Welche Strafe dem Landwirt droht:

Die Recherchen von "Soko Tierschutz" im Landkreis Altötting hatten Anfang September bundesweit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Filmaufnahmen der Tierschutzorganisation zeigten kranke Tiere und Kadaver im Stall eines Landwirts aus dem Landkreis Altötting. Außerdem war der Mann dabei gefilmt worden, wie er ein flatterndes Tier in den Müllcontainer schleudert. Gegenüber innsalzach24 sprach Friedrich Mülln von "Soko Tierschutz" vom "schlimmsten Exzess, der mir untergekommen ist".

Liegt nur eine Ordnungswidrigkeit vor?

Im Zuge der Enthüllungen durch die Tierschutzorganisation kündigte der Geflügelproduzent Wiesenhof seinen Vertrag mit dem Landwirt und erstattete Anzeige. Auch "Soko Tierschutz" hat den Mann angezeigt, wegen schweren und wiederholten Verstoßes gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes. Auf schwere Verstöße gegen das Gesetz stehen bis zu drei Jahre Haft.

Wie die Staatsanwaltschaft Traunstein nun auf Anfrage von innsalzach24 mitteilte, ist voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar mit einer Entscheidung zum weiteren Vorgehen zu rechnen. Es müsse genau geprüft werden, ob es sich um eine Straftat oder lediglich eine Ordnungswidrigkeit handle, so die Staatsanwaltschaft.

"Die Ställe sind nach wie vor leer"

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"Landratsamt macht es sich zu leicht"

Auch das Landratsamt Altötting war in die Ermittlungen eingebunden. Wie Pressesprecher Markus Huber erklärte, habe das Veterinäramt gegenüber der Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme abgegeben. Sanktionen aus dem Tierschutzgesetz - zum Beispiel ein Verbot der Tierhaltung - wurden bislang noch nicht ausgesprochen. Das Landratsamt möchte die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und ein mögliches Gerichtsverfahren abwarten.

"Die Ställe sind nach wie vor leer", so der Pressesprecher. Wenn er wieder Tiere hätte, müsste der Landwirt dies dem Landratsamt anzeigen, erläuterte Huber.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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