Jäger in Altötting verurteilt

Verbotene Waffen gesammelt und Kollegen attackiert

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Altötting - Weil er zuhause verbotene Waffen gesammelt und einen Mitjäger angegriffen hat, ist in Altötting jetzt ein 30-Jähriger verurteilt worden. 

Ein Jäger aus dem Landkreis Altötting wurde vom Schöffengericht zu einer elfmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Gleichzeitig verlor er seinen Jagdschein. Zum Verhängnis sei ihm eine Wildtierkamera geworden, berichtet heimatzeitung.de. Auf den Videoaufzeichnungen der Kamera war zu sehen, wie der 30-Jährige dem Vater seiner Freundin vor zwei Jahren in dem Jagdrevier sein Gewehr übergab. Dieser hatte jedoch keine Berechtigung zum Führen einer Jagdwaffe. 

Sein Mitjäger habe ihn daraufhin bei der Polizei angezeigt, schreibt heimtzeitung.de weiter. Der Angeklagte hatte sich dafür bei dem Jagd-Kollegen bei einer Jagdversammlung mit einem Faustschlag "bedankt". Allein dafür wäre eine saftige Geldstrafe fällig geworden. 

Diesen Aspekt habe das Gericht bei der Verhandlung jedoch weniger kritisch bewertet, als die verbotenen Waffen, die in der Wohnung des jungen Mannes gefunden worden seien, so die Zeitung weiter. Polizeibeamte fanden in den Räumen des 30-Jährigen ein Butterfly-Messer, eine Signalpistole sowie Kriegswaffenmunition und Übungshandgranaten.

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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