Er schrieb die lustigen Polizeimeldungen

Altötting ehrt ehemaligen Polizist mit "Goldener Ehrennadel"

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v. links: Juliane Einöder, Provinzoberin a. D. Schwester Chiara Hoheneder, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Polizeioberrat a. D. Hannes Schneider zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth vor dem Altöttinger Stadtrat.

Altötting – Bürgermeister Herbert Hofauer überreichte dem ehemaligen Polizeioberrat Hannes Schneider die „Goldene Ehrennadel“ sowie Schwester Chiara Hoheneder die „Goldene Ehrenbrosche“. Damit wurden die Verdienste beider um die Kreisstadt gewürdigt.

1983 kam Polizeioberrat a. D. Hannes Schneider zur Polizeiinspektion nach Altötting. Der gebürtige Burghauser schaffte den Sprung vom Dienstgruppenleiter über den stellvertretenden Inspektionschef bis hin zur Übernahme der Leitung der Polizeiinspektion Altötting im Jahr 1999. Zum 28. Februar 2019 beendete Schneider nach 41 Dienstjahren sein Amt als Polizeioberrat.


„Während seiner 36-jährigen Dienstzeit bei der Polizeiinspektion Altötting war Hannes Schneider immer ein anerkannter, loyaler und professioneller Dienststellenleiter, seine Kolleginnen und Kollegen schätzen besonders sein immenses Fachwissen“, so Hofauer in seiner Laudatio vor dem Stadtrat. Zudem hätte er immer ein offenes Ohr für die Kreisstadt gehabt.

Papstbesuch bleibt unvergessen

Besonders während des Besuches von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 legte Schneider einen großen Einsatz an den Tag und fing bereits sechs Monate vorher mit der Organisation an. „Durch seine ruhige und immer besonnene Art, sein enormes Fachwissen und sein außerordentliches Engagement wurde dieser Tag zu einem einmaligen Erlebnis, dass uns allen in unvergesslicher Erinnerung bleiben wird“, erzählt Hofauer.


Doch auch seine Leidenschaft für die Geschichte und das Schreiben sei erwähnenswert. Diese Passion hat sich oft in seinen lustigen Polizeimeldungen niedergeschlagen. In Würdigung seiner vielfältigen und herausragenden Verdienste um die Kreisstadt Altötting wurde Hannes Schneider die „Goldene Ehrennadel“ der Kreisstadt Altötting verliehen.

Hofauer: „Wichtig war ihr eine lebendige Schwestergemeinschaft"

Provinzoberin a. D. Schwester Chiara Hoheneder kam im Jahr 2012 nach Altötting. Im Mai des darauffolgenden Jahres übernahm sie für sechs Jahre als Provinzoberin der Schwestern vom Hl. Kreuz die Geschicke des Konvents und war für neun Niederlassungen zuständig. In ihrer Zeit beschäftigte sie sich mit derPlanung und dem Bau des neuen Wohnhauses für pflegebedürftige Schwestern, das in Kürze fertiggestellt wird.

„Besonders wichtig war ihr eine lebendige, geistliche Schwestergemeinschaft in einer Atmosphäre der Wertschätzung“, lobt Hofauer. Aber auch die Rumänienhilfe liegt Schwester Chiara sehr am Herzen und so überbrachte sie zwei Mal Hilfsgüter in Satu Mare.

Großer Einsatz für Kindertagesstätte St. Martin

Aber auch dank ihrer Hilfe und der Bereitschaft des Provinz- und Missionshauses wurdeim Mai 2015 die Kindertagesstätte St. Martin mit zwei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe eingeweiht. Erst im Oktober wurde diese mit einem Anbau um vier Kindergartengruppen erweitert werden. Seit 1. Mai 2019 ist sie im Haus St. Josef in Büchlberg.

Für ihre vielfältigen und herausragenden Verdienste um die Kreisstadt Altötting wurde ihr die „Goldenen Ehrenbrosche“ der Kreisstadt Altötting überreicht.

jz

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