"Goldene Ehrenbrosche" an Reinhilde Müller-Trisl

"Als Würdigung vielfältiger, herausragender Verdienste"

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Bürgermeister Herbert Hofauer (li.) mit Reinhilde Müller-Trisl und ihrem Ehemann und Stadtrat Klaus Müller
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Altötting - Für ihr vielfältiges und langjähriges Engagement im Bereich der Kunst wurde Reinhilde Müller-Trisl vom Stadtrat mit der "Goldenen Ehrenbrosche" ausgezeichnet:

Nachdem Reinhilde Müller-Trisl das Gymnasium der Englischen Fräulein in Altötting besucht, Kunst und Geschichte an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität und der Akademie der Bildenden Künste studiert hatte, war sie am Kurfürst-Maximilian-Gymnasium in Burghausen tätig. Auch im Rahmen von Kursen in der VHs gab sie dabei ihr Wissen um die Kunst weiter.

Als Initiatorin und Mitbegründerin des Kunstvereins Altötting e.V. im Jahr 1993 setzte sie sich besonders für die Förderung und Begleitung des künstlerischen und kulturellen Geschehens in der Stadt und im Landkreis Altötting ein. Die Durchführung und Organisation von Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen gehörte dabei ebenso zu ihrem Aufgabengebiet, wie auch verschiedene soziale Projekte und die Betreuung von aktiven Kunstschaffenden. Von 1993 bis 2006 leitete Reinhilde Müller-Trisl den Kunstverein, bis sie im Jahr 2006 zur Ehrenpräsidentin ernannt wurde.

Chagall, Picasso, Jean Coteau

Bei vielen namhaften Ausstellungen zeichnete sich die Altöttingerin verantwortlich: Neben Kunst im Glas konnte sie Exponate von Chagall, Picasso, Jean Coteau, List, Prähofer aber auch Kubin, Röscheisen und Barlach zur Präsentation in Altötting gewinnen. Im Rahmen der 1250-Jahr-Feier der Stadt organisierte sie nicht nur die Ausstellung in der Stadtgalerie, in Tschechien entdeckte sie die älteste Darstellung Altöttings, die bis dahin als verschollen galt. Auch der Kauf der sogenannten "Fugel-Zeichnungen", eine Darstellung des Jerusalem Panoramas der Kreuzigung Christi, geht auf das Konto von Reinhilde Müller-Trisl.

"Frau Reinhilde Müller-Trisl war nicht nur im Kunstverein Altötting als Vorsitzende aktiv, sondern ist auch selbst eine äußerst talentierte und vielseitige Künstlerin. Bei ihren Bildern setzt sie Zeichnung, Radierung, Acryl oder Mischtechnik ein. (...)Neben ihren kulturellen Aktivitäten gelang es ihr, ihrem Ehemann Klaus für dessen kommunalpolitische Aktivitäten den Rücken freizuhalten", so Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer in seiner Laudatio im Rahmen der Verleihung der "Goldenen Ehrenbrosche" der Stadt.

Eintrag ins Buch der Stadt

"Als sichtbare Würdigung vielfältiger, herausragender Verdienste" verlieh der Bürgermeister Frau Reinhilde Müller-Trisl im Anschluss an seine Lobrede die Auszeichnung der Stadt. Neben einem Eintrag ins Buch der Stadt Altötting durfte sich die Künstlerin auch über einen Blumenstrauß aus den Händen des Stadt-Oberhaupts freuen.     

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