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Integrativer Spielplatz wird ab Juni gebaut

Generationenpark am Hüttenberger Weg in Altötting

Spielplatzreferentin Angelika Tupy (v.l.), Bürgermeister Stephan Antwerpen und Stadtrat sowie AWO-Ortsvorsitzender Macro Keßler präsentieren im Altöttinger Rathaus den Generationenpark.
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Spielplatzreferentin Angelika Tupy (v.l.), Bürgermeister Stephan Antwerpen und Stadtrat sowie AWO-Ortsvorsitzender Macro Keßler präsentieren im Altöttinger Rathaus den Generationenpark.

In Altötting soll ein neuer Generationen-“Spielplatz“ enstehen. Kinder, Jugendliche, Ältere und auch eingeschränkte Menschen sollen gleichermaßen den Platz nutzen können.

Altötting - Bürgermeister Stephan Antwerpen(CSU) stellte zusammen mit der Spielplatzreferentin Angelika Tupy(CSU) und dem Stadtrat und AWO-Vorsitzenden Marco Keßler(SPD) am Mittwoch die Planungen für einen integrativen Spielplatz vor. „Es ist eine ideale Lage und der Bolzplatz hatte sowieso ein Facelift nötig“, erklärte das Stadtoberhaupt vor Vertretern der Presse. 

Bereits im Dezember hatte die AWO Ortsgruppe zusammen mit der Stadt Altötting die Zusage der Initiative „Stück zum Glück“ erhalten. Dabei handelt es sich um eine Spendenaktion von Procter & Gamble (P&G), REWE und der „Aktion Mensch“, die in ganz Deutschland die Errichtung integrativer Spielplätze unterstützt. Rund 175.000 Euro hat der Stiftungsrat für den Ausbau des als „Bolzplatz“ bekannten, rund 4500 Quadratmeter großen, Areals genehmigt.

Geplant ist, das Gelände in verschiedene Areale zu gliedern, damit sowohl Vorschulkinder, als auch Jugendliche und ältere oder eingeschränkte Menschen dort ihren Spaß finden. „Ein gepflasterter Weg wird vom bestehenden Spielplatz aus nach Westen führen. Die barrierefreien Angebote befinden sich nördlich“, führte Bauamtsleiter Hubert Rabenbauer aus, „zum Beispiel ein Drehkarussell“. Im Bereich für die Vorschulkinder soll es eine Nest- und eine Schlingenschaukel geben, sowie Angebote, welche die Kreativität der Kinder fördern. Im Bereich für die Schulkinder soll es beispielsweise Klettermöglichkeiten geben. Auch an ältere Jugendliche wurde mit einem Basketballkorb und einer kleinen Multisportanlage gedacht. Für ältere Personen soll unter Anderem ein kleiner Bocciaplatz eingerichtet werden.

Obstgarten für Alle

Alle Altersgruppen gemeinsam dürfen sich über die geplanten Obstbäume freuen: „Im Naschgarten kann sich jeder bedienen“, meinte Bürgermeister Stephan Antwerpen dazu. Seiner Meinung nach ist der Ort auch idealer Ausgangs- und Treffpunkt für Ausflüge in die westlich gelegene „Osterwies“, einem Landschaftsschutzgebiet. Während beispielsweise die kleineren Kinder auf den Anlagen ihre kognitiven, koordinativen, motorischen und sozialen Kompetenzen verbessern, könnten die größeren Geschwister auf eine Radtour entlang des Mörnbach gehen. „In der Mitte des Generationenparks wird es einen großen Baum mit Rundbank geben“, kündigte das Stadtoberhaupt an.

Die bestehenden Spielgeräte sollen bleiben, doch im hinteren Bereich werden rund 20 Weitere sowie zahlreiche Sitzgelegenheiten dazukommen, von denen viele barrierefrei nutzbar sind.

Die Idee, genau diesen Spielplatz auszubauen, war Stadträtin Angelika Tupy auf ihren jährlichen Spielplatzbegehungen gekommen: „Sowas gibt es bisher im Landkreis nicht und das Gelände ist ideal, mit dem nördlich angrenzenden Biotop“, so die Schul-, Kindergarten und Spielplatzreferentin. Ihr Stadtratskollege Marco Keßler, der sich als AWO Ortsvorstand bei der Aktion Mensch beworben hatte, und der auch aktuell noch weitere Spenden für das Projekt sammelt, bedankte sich bei allen Unterstützern: „Mehrere ortsansässige Firmen haben schon jetzt teils beträchtliche Summen dazu gegeben“, lobte der Sozialdemokrat die Spendenbereitschaft der Firmen, „jede Spende ist eine Hilfe!“, so Marco Keßler weiter.

Los gehen wird es mit den Bauarbeiten voraussichtlich bereits im Juni. Derzeit liegen die Pläne des Architekten Uwe Lersch, dessen integrative Spielplätze auf der ganzen Welt zu finden sind, noch zur Genehmigung im Altöttinger Landratsamt. Doch sobald diese freigegeben sind, wird der nur rund drei Monate dauernde Aufbau beginnen. Mit der regelmäßigen Pflege der Anlage wird die Stadt Altötting zwar den Bauhof beauftragen, doch hofft Bürgermeister Stephan Antwerpen auch auf alle Nutzer: „Es sollen alle zusammen helfen, dass der Platz lange in einem guten Zustand bleibt“, so Stephan Antwerpen.

pbj

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