Erfolgreiche Premiere mit großem Zuspruch

„Fridays for Future“ in Altötting: „Wir sind keine Schulschwänzer!“

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Die erste Demo der Altöttinger Ortsgruppe "Fridays for Future" erhielt großen Zuspruch
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Altötting - Am Freitagnachmittag führte die Ortsgruppe Altötting der "Fridays for Future"-Bewegung ihre erste Demonstration mit großem Zuspruch durch. 

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ Das war nur eine Botschaft, die die knapp 400 Personen, darunter auch Burghausens Bürgermeister Hans Steindl (SPD), bei der 1. Demonstration der neugegründeten „Fridays for Future“ Ortsgruppe aus Altötting auf ihrem Marsch durch die Innenstadt geschrien haben.

Zwar dürfen viele der Beteiligten noch nicht wählen, aber wir können alle auf die Straße gehen, um auf den Umweltschutz aufmerksam zu machen“, so Mitgründer Jonas. Und das haben sie alle gemacht, egal ob Jung oder Alt. Die 1. Veranstaltung in Altötting ist auf große Resonanz gestoßen, weitere sollen folgen.

Keine Schulschwänzer

Neben Jonas sind noch Lisa, Josi, Timon, Johanna, Teresa und Franziska im Organisationsteam und für die Demo verantwortlich gewesen. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, den Termin an einem Nachmittag durchzuführen. „Wir wollen nicht in die Schulschwänzer-Schublade gesteckt werden. Es geht um die Sache an sich, den Klimaschutz“.

Zudem dürften viele Schüler von ihren Eltern aus nicht an einer Demo während der Schulzeit teilnehmen. Die Unterstützung der Schulen sei durch diese Entscheidung natürlich größer gewesen.

Die Bilder von der ersten Demo:

Erste Demonstration: „Fridays for Future“ in Altötting angekommen

Marsch mit anschließender Kundgebung

Am Freitag, 24. Mai, um 14 Uhr ging es für die Demonstranten vom Altöttinger Bahnhof Richtung Innenstadt vorbei am Wahlkreisbüro von Staatssekretär MdB Stephan Mayer zum Dultplatz, auf dem schließlich eine Kundgebung stattgefunden h at.

Gemeinsam für den Klimaschutz war der einstimmige Tenor aller Redner. Aber auch die Abschaffung der Freihandelsabkommen und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wurden von den Rednern gefordert.

Regionale Politiker unterstützen die Schüler

Unterstützung für ihre Aktion haben die Schüler auch von den regionalen Politikern erhalten.Kilian Maier, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mehring, ermutigte die Anwesenden, weiter zu kämpfen, denn es bliebe keine Zeit mehr: „Die politische Verantwortung darf nicht auf die Bevölkerung übertragen werden, es muss jetzt gehandelt werden.“

Kreisrat Martin Antwerpen (ÖDP) war voll des Lobes: „Ich bin stolz auf euch alle, die sich in ihrer Freizeit für das Klima einsetzen“. Zudem bot er dem Organisationsteam an, sich an bereits bestehende regionalen Aktionen zu beteiligen.

Der Burghauser Kreis- und Stadtrat Stefan Angstl (Grüne) bedankte sich für die Organisation und Durchführung der ersten Demonstration der Schüler hier im Landkreis. Sie hätten es bereits geschafft, den zweiten Schritt zu meistern. Denn es seien auch viele Erwachsene da, die es verschlafen haben, sich rechtzeitig für den Klimaschutz einzusetzen. „Ihr seid die Zukunft, ihr werdet es mit eurem Engagement schaffen, eure Ziele zu erreichen“.

Weitere Demos geplant

Und genau aus diesem Grund sollen nach der erfolgreichen Premiere der ersten Demonstration weitere Termine folgen, an den es wieder durch die Altöttinger Innenstadt hallt: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Weitere Informationen findet ihr auf dem offiziellen Instagram-Kanal der „Fridays for Future“ Ortsgruppe Altötting.

jz

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