Festabend im Jubiläumsjahr

Altöttinger Feuerwehr feiert - Hochrangiger Besuch

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Altötting - Am Samstag feierte die Altöttinger Feuerwehr im Raiffeisen-Saal des Altöttinger Kultur- & Kongress-Forum einen weiteren Höhepunkt in ihrem Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Gründungsfest: den Festabend. *Video folgt*

Zunächst begrüßte Vorstand Max Kamhuber die rund 250 Gäste aus Politik, den Nachbarvereinen und Nachbarwehren und natürlich auch alle Kammeraden aus seinen eigenen Reihen die Großteils mit Begleitung kamen.

Bürgermeister Herbert Hofauer merkte als erster Redner an, dass es für ihn eine Ehre ist, für dieses Jubiläumsfest die Schirmherrschaft angelegt bekommen zu haben und dass die Stadt Altötting in höchsten Maße stolz auf die Wehr ist, die auch über die Stadtgrenzen hinaus einen sehr guten Ruf genießt. Auch lobte er die hervorragende Jugendarbeit.

Bürgermeister Hofauer überreicht Scheck

Da man zu einem Geburtstag nicht mit leeren Händen kommen soll, so Hofauer, überreichte er im Namen der Stadt Altötting einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro. Das Geld soll zur Einrichtung des neuen ELW (Einsatzleitwagen) beitragen, dessen Anschaffung zum Großteil von der Feuerwehr selbst getragen wurde.

Bilder: Festabend der Feuerwehr Altötting (1)

Den Worten von Herbert Hofauer folgte die Festrede des Ehrengastes vom Leiter der Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber. Mit seiner lockeren zum Teils auch witzigen Rede, die auch mit Beispielen aus dem Alltag geprägt waren, zog der Staatsminister die Aufmerksamkeit auf sich. Aus eigener Erfahrung als ehrenamtlicher Feuerwehrmann, kann er sich nur zu gut in das Leben als Feuerwehrmann hineinversetzen. In seiner Rede betonte er auch, mit welcher Selbstverständlichkeit über die Landkreisgrenze hinaus geholfen wird ist eine große Leistung, sprach seinen großen Dank aus.

Hilfe bei Flutkatastrophe selbstverständlich

Explizit erinnerte er aktuell an die Katastrophe in Simbach am Inn, wo schnelle Hilfe aus Altötting neben anderen Wehren des Landkreises selbstverständlich war. Ein großer Dank galt auch dem Bürgermeister und der Stadt Altötting, dass sie diese Feuerwehr mit besten Mitteln und Gegenständen ausstatten, denn das ist nicht selbstverständlich, so Huber.

Seine Festrede beendet der Staatsminister mit lobenden Worten in Richtung Jugendarbeit, denn wenn man eine Jugend wie in Altötting hat, dann ist einen „um das Wohl der Stadt nicht Angst“. Den Reden folgten lustige Aufführungen und Scetche des "AöKa" (Altöttinger Kabaretts), die von Moderator Adi Hager angekündigt wurden. Hager führte auf gewohnt lustige Art durchs Programm.

Bilder: Festabend der Feuerwehr Altötting (2)

Nach dem vorzüglichen Essen, das vom Partyservice Gentscher serviert wurde, lies es sich der Bundestagsabgeordnete Stefan Mayer nicht nehmen, auch ein paar Worte an die Feuerwehr und Gäste zu richten. So betonte er, dass er dazu beigetragen hat, dass das Dekon-P Fahrzeug des Bundes in Altötting stationiert wurde. Auch weitere Anliegen der Wehr und des Kreisbrandrates werde er weiterhin im Bund mit Nachdruck verfolgen und sich dafür einsetzen, so Mayer.

Geschenke und Sketche

Der Landrat Erwin Schneider fasste sich kurz und überreichte im Namen des Landkreises einen Scheck, der natürlich dankend entgegengenommen wurde. Nach den Reden und Sketchen folgte die Geschenkübergabe der Nachbarwehren. Die Patenwehr aus Neuötting überreichte ein selbst gezeichnetes Bild, das den Brand im Neuöttinger Stadtplatz zeigt. Die Nachbarwehr aus Raitenhart stellte mit großem Witz die Situation eines Altöttinger Kommandanten nach.

TimeBreak21

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