Aus Freikirche wird Kirche 365

Evangelische Freikirche Altötting in modernem Outfit – die Botschaft bleibt gleich

Pastor Sebastian Schwoshuber, Christliche Freikirche Altötting
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Pastor Sebastian Schwoshuber, Christliche Freikirche Altötting

Altötting. Seit über 20 Jahren gibt es in Alt- bzw. Neuötting eine evangelische Freikirche, welche zur Denomination der Pfingstkirchen weltweit gehört. Die Pandemiephase geht aber auch an der Freikirche in Altötting nicht spurlos vorüber. Nun war es soweit, dass wir die bestehenden Räumlichkeiten in der Neuöttinger Str. 68b, im ehemaligen Kino in Altötting, schweren Herzens aufgeben mussten, so Pastor Sebastian Schwoshuber. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die finanzielle Lage der Kirche, sowie sicherlich auch der einzelnen Personen, hat sich in der Pandemiephase sicherlich nicht positiv entwickelt wie in so vielen anderen Branchen auch. Zwar dürften wir als staatlich anerkannte christliche Kirche und Körperschaft des öffentlichen Rechts genauso Kirchensteuer erheben wie die großen Landeskirchen, haben uns aber explizit dagegen ausgesprochen. Die Finanzierung unserer Kirche ist deshalb rein auf freiwilliger Spendenbasis der Besucher aufgebaut.

Pastor Sebastian Schwoshuber ist trotz dem notwendigen Auszug aus den bestehenden Räumlichkeiten weiterhin überzeugt, dass den Städten Alt- und Neuötting, sowie der umliegenden Region eine evangelisch-pfingstliche Freikirche gut zu Gesicht stehen wird. „Vor allem die Menschen in unserer Stadt und in der Region brauchen einen lebendigen und alltagsrelevanten Glauben, welche Sie wieder in eine Beziehung zu Jesus Christus führt.“

Deshalb nutzt die Freikirche die Zeit der Pandemie und des Lockdowns für eine harte Neukalibrierung der Kirche. Ein Neustart muss her, so der Pastor. Die Kirche nutzte die vergangenen Monate um ihr „Outfit“ zu ändern und zu modernisieren. Zum geplanten Neustart im Sommer-Herbst 2021 wird es einen neuen Namen geben, ein neues Logo, ein neues Design, und neue Ansatzpunkte im Gemeindeleben der Kirche sowie deren Wirken und Dienste in die Stadt und in die Region hinein. Aus der ehemaligen „Christlichen Freikirche“ wird „Kirche 365“. Die Botschaft selbst wird sich natürlich nicht ändern, da sich die Bibel ja auch nicht ändert, so Pastor Schwoshuber. „Aber wenn ich sehe wie viele junge Menschen und junge Familien ohne Glauben durch den Alltag schlittern, ist es ein Muss diesen Menschen den Glauben auf eine neue Art und Weise zu vermitteln. Glauben neu entdecken, Kirche ganz neu erleben. Das ist mein Herzenswunsch für die Menschen in unserer Region. Modern, frisch, praxistauglich und vor allem authentisch und dynamisch. “

Es gibt noch viel zu tun für die junge Kirchengemeinde und für den geplanten Neustart. „Da wir am Anfang eines Kircheneustarts stehen und von ganz von vorne starten möchten, bezeichnen wir in dieser Phase unsere Kirche als ein Start-up. Wie bei einem Startup im Business, wissen wir dass wir noch viel zu tun haben und am Anfang noch nicht alles gleich perfekt laufen wird. Aber wir wollen dran bleiben und alles notwendige dafür tun, damit der Kirchenneustart erfolgreich wird, berichtet Pastor Schwoshuber.

Aktuell ist das Startup der Kirche 365 für den Neustart auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in welche man sich einmieten kann für die geplanten Gottesdienste am Sonntag. Sie sind für neue Ideen und Anregungen offen und können sich sehr gut vorstellen die ersten Gottesdienste in öffentlichen Räumlichkeiten abzuhalten z.B. Cafes, Gaststätten, Schulen, Turnhallen, usw. Pastor Schwoshuber freut sich über Ideen und Anregungen von den  Einwohnern und Gewerbetreibenden der Stadt. „Uns ist es nicht wichtig, dass wir ein eigenes Gebäude haben um Gottesdienste feiern zu können. Wir wollen eine Kirche ohne Mauern sein, eine Kirche die zu den Menschen kommt, wie Gott selbst, für den es keine Mauern gegeben hat und der sich nicht zu schade war, selbst durch Jesus zu den Menschen zu kommen. Und eine Zusammenarbeit in solch einer besonderen Zeit kann ja auch für beide Seiten von Vorteil sein.“

Aktuell baut Pastor Schwoshuber an seinem Neustart-Team, in welchem sich aktuell einige junge Erwachsene befinden, so dass er mit seinen erst 40 Jahren schon zu den älteren zählt.

„Wir freuen uns um jede Verstärkung aus der Region und aus der Stadt. Wenn es hier Menschen gibt, die wie wir ein Herz für die Stadt haben, ein Herz für die Menschen in der Region haben und deren Herzenswunsch es ist eine neue Kirche zu starten und zu etablieren, dann würde ich mich sehr freuen wenn diese mich kontaktieren. Jeder ist hier herzlich willkommen.“ so Pastor Schwoshuber.

In der Zeit des Lockdowns und den harten Regelungen in Bezug auf persönliche Treffen mit unterschiedlichen Personen, geht Pastor Schwoshuber den digitalen Weg um mit den Menschen vor Ort Kontakt halten zu können. Es finden wöchentlich Online Gottesdienste statt welche unter www.wohnzimmer.church oder auf dem eigenem Youtube Channel von Zuhause aus mitverfolgt werden können. Auch auf Spotify, Apple Podcast, Instagram und Facebook ist die Kirche 365 zu finden. Ebenso gibt es für alle ohne Internetzugang eine „Predigttelefon“. Pastor Schwoshuber hat auch damit begonnen eine Gebetsinitiative für die Region zu starten. In einer Whattsapp Gruppe finden Menschen aus der Region, konfessionsübergreifend, zusammen um für die Region zu beten. Mehrmalige kurze Impulse des Pastors unter der Woche ermutigen die Menschen zuhause für die Menschen in der Region zu beten. Das junge Startup Team bietet wöchentliche Online-Treffen an, sogenannte Connectgroups, in welchen sich Interessierte und Teammitglieder kennenlernen und austauschen können.

Kirche 365 – immer für Dich. Der Neue Name und der neue Slogan soll Programm werden. Gott kennenlernen, Freiheit erleben, die eigene Bestimmung entdecken und einen Unterschied machen durch sein eigenes Leben. Dies alles nicht nur am Sonntag, sondern jeden Tag der Woche und an 365 Tagen im Jahr. Das ist das Ziel des jungen Startup Teams, welches sich um Pastor Sebastian Schwoshuber sammelt.

Die neue Kirche 365 in Altötting wird Teil der Pfingstbewegung in Deutschland, zusammengeschlossen im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, BFP. Diese sind aus der weltweiten christlichen Erweckungsbewegung hervorgegangen, die auch unter dem Namen „Pfingstbewegung“ bekannt ist. Das namensgebende Merkmal der Pfingstkirchen ist der Glaube, dass der Heilige Geist an Pfingsten die Jünger Jesu erfüllt hat und dies seitdem für jeden Menschen erfahrbar ist. Zum Wesensmerkmal einer Pfingstkirche gehört die Aktualität des christlichen Glaubens an den dreieinigen Gott der Bibel und an die Gültigkeit des Wortes Gottes im persönlichen Leben wie im Leben der Kirche. Die evangelische Freikirche in Altötting wird eine von ca. 850 Kirchengemeinden in ganz Deutschland und wird zur pfingstlich charismatischen Bewegung gezählt. Dazu gehören mittlerweile 669.177.000 Menschen weltweit.

Mehr Infos unter www.kirche-365.de

Pressemeldung der Kirche 365

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