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Kuriose Fälle in Altötting

Satte Rechnung: 260 Euro für einmal Falschparken

  • Kai Ingmar Link
    VonKai Ingmar Link
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Altötting - Weil sie auf einem Privatparkplatz standen, müssen zwei Autofahrer jeweils mehr als 260 Euro zahlen. Und das ist sogar rechtens:

Ein Ehepaar hat zwei Autofahrer aus Winhöring und Haiming, die auf ihren gepachteten Parkplätzen standen, richtig zur Kasse gebeten. Das berichtet wochenblatt.de. Der Mann, ein Anwalt, berechnete die rechtliche Beratung seiner Gattin auf Grundlage des Gegenstandswertes der drei Parkplätze von 2.000 Euro. Das sind dann 195 Euro. Dazu noch Ausgaben und die Mehrwertsteuer - am Ende mussten die beiden Männer 260,95 Euro zahlen. 

Seit Juni vergangen Jahres hat das Ehepaar insgesamt zehn Autofahrer aus dem Kreis Altötting zur Kasse gebeten, so die zuständige Zulassungsstelle im Landratsamt. Immerhin die Versuchung ist groß, sind doch gleich Geschäfte in der Nähe.

Das Problem: Dieses Vorgehen ist absolut zulässig. Auch wenn Erhard Frank, Rechtsanwalt in Burghausen, die Vorgehensweise kritisiert. Die Falschparker dürfen belangt werden. "Allerdings erscheint mir der Gegenstandswert mit 2.000 Euro viel zu hoch. Kein Richter würde diesen Wert in einem solchen Zusammenhang anerkennen." Er empfiehlt laut Wochenblatt daher, die Hälfte zu bezahlen und die Rechtspflicht nicht anzuerkennen. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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