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Altöttings Dult-Referent im Interview

Marco Keßler: „Endlich kommen wieder Menschen zusammen. Deshalb freue ich mich auf die Hofdult“

Junges Publikum feiert bei der Hofdult 2019. Marco Keßler (rechts oben) gibt einen Ausblick auf die Dult 2022
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Junges Publikum feiert bei der Hofdult 2019. Marco Keßler (rechts oben) gibt einen Ausblick auf die Dult 2022.

Für den Altöttinger Stadtrat Marco Keßler (SPD) ist die Hofdult - 10. bis 19. Juni - eine Herzensangelegenheit. Das Festbier wird in Altötting kurz vor der Dult gerade rechtzeitig fertig gebraut. Es gibt Gerstensaft von zwei verschiedenen Brauereien. Der Dult-Referent spricht exklusiv mit innsalzach24.de

Altötting - Nun rückt die Hofdult nach zwei Jahren Corona-Pause wieder in den Fokus. Bei innsalzach24.de beantwortet Marco Keßler die wichtigsten Fragen vor dem Start der fünften Jahreszeit in Altötting.

Herr Keßler, wie ist der Stand der Vorbereitungen für die Hofdult?
Die Vorbereitungen laufen gut, wir haben ausreichend Fahrgeschäfte, für das leibliche Wohl ist gesorgt und auch interessante Marktstände für unseren Dultmarkt sind dieses Mal dabei.
Wann werden Stände und Festzelt aufgebaut?
Das Festzelt in der Kalenderwoche 22 - vom 30. Mai bis 5. Juni. Die Holzhütte und der Biergarten vom 23. bis 29. Mai. Die Schausteller bauen ihre Fahrgeschäft kurzfristig auf.
Haben Sie das Festbier schon gekostet? Wie beurteilen Sie es?
Noch nicht. Es wird gerade gebraut und verströmt in der Stadt schon den ersten Geruch des Festbieres durch den Brauvorgang der Brauerei Hell und aus dem Süden von der Weißbierbrauerei Detter
Wie wird die Bevölkerung auf das Fest reagieren – nach zwei Jahren Pause?
Aus Erfahrung der bereits stattgefunden Volksfeste, Gerner Dult, Garchinger Volksfest, ist die Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes „durstig“ nach einer Altöttinger Dult. Ich denke, sie wird gut besucht sein.
Gab es Schwierigkeiten im Vorfeld der Organisation wegen der Corona-Pause?
Am Anfang war die Planung etwas träge, aber seit Anfang des Jahres läuft es gut und unser Programm für dieses Jahr steht. Auch die Zahl an Fahrgeschäften und Fieranten spricht ein positives Wort.
Haben Sie Bedenken hinsichtlich der Infektionsgefahr?
Nein, wir halten und streng an die Vorgaben der Staatsregierung zu dem Thema und dem Infektionsschutzgesetz. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Einschränkungen. Also auch kein Abstandsgebot oder eine Maskenpflicht.
Worauf freuen Sie sich besonders bei der Hofdult?
Das Zusammenkommen von Menschen, die Freude am Feiern, gutes Essen und süffiges Bier von zwei hervorragenden Altöttinger Brauereien.
Was macht die Hofdult anders als andere Volksfeste?
Die Altöttinger Hofdult hat eine Tradition von 639 Jahren und wurde urkundlich ins Leben gerufen. Die tatsächliche Gründung dieser Dult geschah schon vor 777 Jahren - anno 1245 zur Weihe des Hochaltares der Altöttinger Stiftskirche durch den damaligen Salzburger Erzbischof Eberhard II.
Sie sind Stadtrat sind beruflich auch als Trauerredner tätig. Wie vereinbart man diesen Beruf mit der „Lebensfreude“ des Dult-Referenten?
Wenn man wie ich in einem solchen Beruf arbeitet, ist man nicht automatisch ein trauriger Mensch. Wir sind immer für unsere Angehörigen da, wir stehen Ihnen von Anfang an beim Abschiednehmen von einem lieben Menschen zur Seite. Es gibt aber auch einen Privatmann Marco Keßler, der durchaus ein lebensfroher Mann ist, humorvoll, gesellig. Die Altöttinger Hofdult habe ich seit dem Tag, an dem ich sie das erste Mal besuchte, ins Herz geschlossen. Ich bin froh und auch stolz darauf, dass die Stadtratskollegen 2019 dieses Referat vertrauensvoll in meine Hände gegeben haben. Also Leben und Tod gehören in mein Leben, aber ich … ich bin ja noch nicht tot und genieße das Leben.

innsalzach24.de bedankt sich bei Dult-Referent Marco Keßler für das Gespräch.