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Pressemitteilung Landratsamt Altötting

Corona - Informationsaustausch der Fachleute

von links nach rechts die Ärzte:
 Dr. Jan Döllein, Dr. Franz Schuhbeck und Dr. Ludwig Gutermuth.
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von links nach rechts die Ärzte: Dr. Jan Döllein, Dr. Franz Schuhbeck und Dr. Ludwig Gutermuth.

Altötting - Diese Woche trafen sich wie schon oft in Zeiten von Corona die Pandemieexperten Dr. Franz Schuhbeck, Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Jan Döllein, der während des Katastrophenfalls die ärztliche Versorgung koordinierte und Dr. Ludwig Gutermuth, Pandemiebeauftragter Arzt am InnKlinikum Altötting und Leitender Notarzt zum Informationsaustausch.

Die drei Ärzte sind besorgt über die Möglichkeit einer erneuten massiven Ausbreitung der Coronaviren im Landkreis in der nächsten Zeit. Wie tragisch Corona-Infektionen verlaufen können, berichtet Dr. Gutermuth aus seinem eigenen Bekanntenkreis: eine 53-jährige Frau verstarb an Covid-19 und die Familie mit zwei noch nicht erwachsenen Söhnen sieht sich nun in einer äußerst prekären Situation, emotional, aber auch wirtschaftlich.

Zu allem Unglück hat sich nun auch noch die fast 80-jährige Mutter der Verstorbenen mit dem Virus angesteckt. Dr. Jan Döllein weist darauf hin, dass neben so dramatisch verlaufenden Infektionen auch eher leicht verlaufende Formen der Covid-19 Erkrankung infektionsbedingt zu Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, Schäden an Herz, Lunge und Nieren oder Haarausfall führen können.

Die drei Ärzte verstehen zwar, dass viele Mitbürger die solche Erfahrungen nicht selbst gemacht haben, keine Lust mehr haben auf Schutzmaßnahmen wie Masken, Abstand und Einschränkungen bei Veranstaltungen, diese sind aber weiterhin unverzichtbar, wie Dr. Franz Schuhbeck feststellt. Dr. Jan Döllein achtet deshalb streng auf die Einhaltung der Maskenpflicht in seiner Praxis. Da in seinen Räumen ein Abstand von mindestens 1,50 m nicht immer eingehalten werden kann, könne er nur so einen wirksamen Infektionsschutz sicherstellen.

Dem Infektionsschutz dienen auch die immer noch strengen Zugangsregelungen und sehr aufwändigen Schutzmaßnahmen am InnKlinikum und die Tatsache, dass bei allen elektiv aufgenommenen Patienten ein Abstrich abgenommen wird, ergänzt Dr. Ludwig Gutermuth. Die Fürsorge gilt besonders für die Hochrisikopatienten etwa in der Geriatrie oder Onkologie.

In einem sind sich die Experten einig, sie appellieren an ihre Mitbürger die Infektionsschutzregelungen weiterhin sehr ernst zu nehmen und strikt einzuhalten: „Halten Sie Abstand, insbesondere gegenüber Risikopersonen! Tragen Sie Mund-Nasen-Schutz in allen Gebäuden, in denen Sie mit Menschen zusammen kommen, die nicht zu Ihrer Familie gehören! Und achten Sie bitte darauf, dass der Mund-Nasen-Schutz auch wirklich die Nase und nicht nur die Oberlippe bedeckt!

Reduzieren Sie Ihr persönliches Risiko wo immer möglich und ganz wichtig, bringen Sie den Mut auf, die Einhaltung der Regeln auch bei Ihren Mitmenschen einzufordern, wenn diese bewusst oder unbewusst zur Gefahr für andere werden!“ „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, unser InnKlinikum, die MitarbeiterInnen unseres Gesundheitsamtes tun ihr Möglichstes um Sie und Ihre Angehörigen zu schützen“, so Dr. Schuhbeck, „aber es liegt auch an jedem einzelnen von uns, wie gut oder wie schlecht wir alle mit Corona durch den Herbst und den Winter kommen!“

Pressemitteilung des Landratsamtes Altötting

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