BRK-Fuhrpark: Jetzt wird’s elektrisch!

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Altötting - Benzin oder Diesel, Diesel und Benzin - das waren bisher die treibenden Kräfte für die mehr als zweihundert Autos, die für das Rote Kreuz im Landkreis unterwegs sind:

Das hat sich nun geändert. Mit dem ersten Elektroauto im BRK-Fuhrpark ist eine neue Kraft am Start. Die hört auf den Namen Renault Kangoo ZE und wird ab sofort die Kunden des BRK-Menüservice mit Mahlzeiten versorgen. Fast vierhundert Abnehmer im Landkreis hat dieser Dienst, davon mehr als zwei Drittel für die frisch zubereiteten Menüs, der Rest für das Tiefkühlsortiment. Gerda Winkler, Leiterin der Sozialen Dienste meint: „Der unter dem Namen „Essen auf Rädern“ bekannte Dienst passt ideal zu den Stärken des 65 kW starken City-Flitzers.

Der surrt geräuschlos durch die Stadt, verträgt Kurzstrecken mit vielen Stopps besonders gut und lädt bergab automatisch seine Akkus wieder auf.“ BRK-Vorsitzender Herbert Hofauer und BRK-Direktor Josef Jung zeigten sich bei der Fahrzeugübergabe durch Christian Gerich davon überzeugt, dass sich auf lange Sicht die höheren Anschaffungskosten eines Elektroautos auch wirtschaftlich bezahlt machen.

Denn wenn nach seiner Tagestour der Kangoo in der Altöttinger Rettungswache an die Steckdose gehängt wird, kann er dort selbsterzeugten Solarstrom aus der BRK-eigenen Photovoltaik-Anlage tanken. 24.000 Kilowattstunden erzeugte das kleine Sonnenkraftwerk auf der Rettungswache im Jahr 2013: „Da könnten ruhig noch weitere Öko-Flitzer ans hauseigene Netz gehen“, ist Direktor Jung überzeugt. Besondere Freude bereitet die Investition Herbert Hofauer auch in seiner Eigenschaft als Altöttings Bürgermeister, „weil in Zukunft reine, abgasfreie Luft in den Städten mehr und mehr ein harter Standortfaktor“ werden wird.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Altötting

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