Jahreshauptversammlung der Bergwacht Altötting

Bereitschaftsleiter blickt auf ein richtungsweisendes Jahr zurück

Altötting - Spannendes hatte Sepp Jaschek, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Altötting, auf der Jahreshauptversammlung derselben im Graminger Weißbräu am 16. März zu erzählen:

Der Landesausschuss der Bergwacht Bayern hatte die Bereitschaft Altötting im Jahr 2017 zur ergänzenden Bergrettungswache ernannt und mit der Sonderaufgabe Umwelteinsatz betraut. Dabei geht es vor allem um die Unterstützung von Feuerwehren bei Waldbränden in unwegsamem Gelände im gesamten Chiemgau, aber auch bei sonstigen Ereignissen mit Umwelteinfluss, bei denen Zivilschutzorganisationen Zugang in schwieriges Terrain benötigen.

Die Bereitschaft Altötting bereitet sich nun mit Hochdruck und mit viel Begeisterung auf die neue Aufgabe vor. Bisher ließen sich bereits fünf Altöttinger Bergretter zum Einsatzleiter Umwelteinsatz ausbilden und das neue Einsatzfahrzeug steht ebenfalls schon bereit. Der dazu gehörige Anhänger mit Spezialausrüstung wird dieses im zweiten Quartal 2018 vervollständigen. Die Altöttinger Bergretter werden in Zukunft rund um die Uhr für Umwelteinsätze zur Verfügung stehen.

Über 3.000 ehrenamtlich geleistete Stunden

Beeindruckend sind aber auch die Statistiken: Obwohl die Bereitschaft Altötting gerade einmal 34 Mitglieder zählt, davon 17 Aktive und vier Anwärter, hatten die Freiwilligen mit insgesamt 3.100 ehrenamtlich geleisteten Stunden sehr viel Engagement gezeigt. Dabei machte Ausbildung, der Vorsorgedienst am Skigebiet Rossfeld und bei sonstigen Veranstaltungen den Löwenanteil aus. Auch bei der Altöttinger Landkreismeisterschaft auf der Reiteralm war die Bergwacht Altötting dabei und konnte gleich drei verletzte Rennläufer erstversorgen.

Sepp Jaschek hob auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein Neu-/Altötting hervor, mit dem zusammen die Bergwacht in 2017/18 eine Klettersteigausbildung, einen Lawinenkurs und eine 24 h-Wanderung durchgeführt hatte.

Deutlicher Mitarbeiter-Zuwachs

Josef Jung, Direktor des Kreisverbands Altötting im Bayrischen Roten Kreuz, stellte in seinen Grußworten die positiven Entwicklungen in der Bergwachtbereitschaft Altötting in den größeren Kontext des gesamten Kreisverbands, der sowohl bei hauptamtlichen als auch bei ehrenamtlichen Mitarbeitern 2017 einen deutlichen Zuwachs verzeichnet hatte. Zusammen mit Sepp Jaschek und Ehrenamtsbeauftragter Andrea Hiebl ehrte er die Bergretter Daniel Hobmeier für fünf Jahre, Peter Weber für 40 Jahre und Walter Stadler für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Bergwacht und dem Roten Kreuz.

Pressemitteilung der Bergwacht Altötting

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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