Fortsetzung folgt im nächsten Jahr

6. Altöttinger Starkbieranstich: Restlos ausverkauft 

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von links: Gerhad Eichinger, Herbert Hofauer, Georg Hell V.
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Altötting - 100 Sitzplätze gibt es im Vereinsheim der Vereinigten Sportschützengesellschaft (VSSG) Altötting. Nicht einer war am Samstagabend noch frei. Der Altöttinger Starkbieranstich war bereits Tage vorher restlos ausverkauft.

Zum 6. Mal veranstalte die VSSG den Altöttinger Starkbieranstich, der sich – wie der Name schon sagt – an alle Altöttinger richtet. Die Honoratioren aus dem Rathaus dürften freilich nicht fehlen, so Gerhard Eichinger, Schützenmeister der VSSG. Schließlich gehöre der eine oder andere Seitenhieb auf das vergangene Jahr – man sagt auch „Derblecken“ – einfach zu einem Starkbieranstich.

6. Altöttinger Starkbieranstich: Restlos ausverkauft 

Besonderes Augenmerk lag dieses Jahr auf Herbert Hofauer. Nach dem Pritscheln von Vorgänger und Drittem Bürgermeister Konrad Heuwieser im Vorjahr, konnte er sich keinen Fehler erlauben. Hofauer brauchte zwei Schläge und bis der Wechsel saß und der Georgibock konnte fließen.

Apropos „Starkbier“

Gerorg Hell V. hat es gebraut. 

  • 16,5% Stammwürze 
  • und ein Alkoholgehalt von 7% vol 

Süffig sei er und nicht so mastig wie etwa der Salvator. Die Besonderheit beim Georgibock vom Hell-Bräu: „Vom Faß gibt’s ihn nur auf dem Altöttinger Starkbieranstich“, erklärt Gerhard Eichinger. Der Rest werde in kleine Flaschen abgefüllt und sei auch nur kurze Zeit erhältlich. 

Das mit den kleinen Flaschen mit Bügelverschluss hat Altöttings Erster Bürgermeister offenbar zum Anlass genommen, selbst scherzhaft auf seinen Fauxpas beim letzten Anzapfen einzugehen: „Er ließ den Bügelverschluss ploppen und sagte ´O zapft is´“.

"O zapft is": Herbert Hofauer versucht es mit dem Starkbier in der Bügelverschlussflasche

„Flüssiges bricht Fasten nicht“

Bei dem Stammwürze- und Alkoholgehalt noch von Fasten zu sprechen, sei dahin gestellt. Die Starkbierzeit gehört jedenfalls auch zu den Fünften Jahreszeiten nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Eben wegen des höheren Alkoholgehalts „brauchts a gescheide Unterlag“. Auch die gabs natürlich auf dem Altöttinger Starkbieranstich.

Vom Fass gibt es den Georgibock der Brauerei Hell nur auf dem Altöttinger Starkbieranstich der VSSG

Dazu spielten „Drent und Herent“ und es gab Sketche, bei denen auch das Publikum mitwirkte. Alles in allem war der 6. Altöttinger Starkbieranstich wieder eine runde Sache. „Fortsetzung folgt im nächsten Jahr“, versprach Gerhad Eichinger von der VSSG abschließend.

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