Spatenstich am Montag

Ausbau der Mühldorfer Straße in Altötting hat begonnen

straßenbau
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Von links nach rechts: Roland Meßner, Fa. Kellhuber, Christof Feuchtgruber, Fa. Swietelsky, Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen, Uli Nerf, ing Altötting GmbH und Richard Wiesinger vom Tiefbau.

Bei strahlenden Sonnenschein fand bereits am Montag, 29. März der sogenannte „erste Spatenstich“ in der Mühldorfer Straße in Altötting statt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Altötting - Im Beisein von Vertretern der Presse, des Ingenieurbüros, der ausführenden Firmen Swietelsky aus Burghausen sowie Kellhuber aus Eggenfelden, Mitarbeitern des städt. Bauhofes sowie der Stadtverwaltung wurde die Baustelle mit symbolhaften Einsatz an den Abbauhämmern offiziell begonnen.

Erster Bürgermeister Antwerpen sprach eingangs über den holprigen und ärgerlichen Straßenzustand der Mühldorfer Straße. Zudem wurde in der Mühldorfer Straße in den vergangenen Jahren die Fernwärmeleitung verlegt und nur mit einer provisorischen Asphaltschicht wiederverschlossen. Diese gängige Bauart hat sich seit Jahren bewährt, da durch den relativ „weichen“ Aufbau der Fernwärmeleitung einschließlich Ummantelung Setzungen im Straßenkörper nicht auszuschließen sind. Dieses wird dadurch weitestgehend umgangen, indem man den Leitungsgraben mindestens eine Frostperiode sitzen lässt. 

Zum baulichen Umfang der Maßnahmen erläuterte Erster Bürgermeister Antwerpen, dass die Baustelle von der sogenannten Schneiderwirtkreuzung bis hin zur Einmündung in den Kreisverkehr beim McDonalds mittels Bauklassenerhöhung, gefördert von der Regierung von Oberbayern, für die nächsten Jahrzehnte ertüchtigt wird. Gleichzeitig wird die ins Alter gekommene Wasserleitung erneuert. Im Zuge des Wasserleitungsbaues werden auch die Hausanschlussleitungen auf öffentlichen Grund bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze zu erneuern. In diesem Zusammenhang kann es durchaus für den angrenzenden Anlieger Sinn machen, die Leitung auch auf dessen Privatgrundstück erneuern zu lassen. Die Mitarbeiter unseres Wasserwerkes werden die angrenzenden Grundstückseigentümer zu gegebener Zeit beraten. 

Die Gehwege werden an eine neue Trassierung angepasst. Der Gehwegbelag wird mit Pflastersteinen ausgeführt. Das hat den Vorteil, dass im Falle späterer Aufgrabungen keine schädigenden Schnitte verbleiben. Barrierefreie Ausbildung der Gehwege mit sog. Aufmerksamkeitsfeldern, Richtungsfeldern, sog. „Null-Absenkungen“ sind mittlerweile obligatorisch.

Beiderseits der neuen Fahrbahn werden zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Schutzsteifen für Radfahrer angeordnet. Es wird während der umfangreichen Baumaßnahmen im Stadtgebiet sicherlich zu Verkehrsbehinderungen kommen. In diesem Zusammenhang appelliert Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen an alle die in dieser Zeit auf das Fahrrad umsteigen können, dieses auch zu machen.

Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen und Richard Wiesinger vom Tiefbau machen es vor. Einige Sätze sprach Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen zu einigen technischen Details sowie den erwarteten Baukosten und zur Bauzeit. 

An jedem Donnerstag ab 14 Uhr findet ein allwöchentlicher Jour-Fixe Termin statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um Detailfragen bei den Verantwortlichen klären zu lassen. Abschließend wünschte Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen allen Anwesenden und allen Beteiligten einen unfallfreien Ablauf der Baumaßnahmen.

Herr Nerf vom Büro ing Altötting GmbH erläuterte im Anschluss daran noch technische Details zur Bauabwicklung; Insbesondere zeigte er auf, welche Komplexität diese Maßnahme im Hinblick auf die Baustellenorganisation mit sich bringt. So sind – um den Anliegerverkehr so weit wie möglich aufrecht zu erhalten – 16 Bauabschnitte zu bilden. Und in diesen Bauabschnitten sind mindestens jeweils drei Unterabschnitte zu bilden, so dass die Verzahnung der Einzelabschnitte untereinander eine der größten Herausforderungen wird.

Für etwaige Nachfragen können sich alle Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Altötting gerne während der allgemeinen Öffnungszeiten an unsere Leute vom Tiefbauamt wenden.

Pressemeldung Stadt Altötting

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