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Schlittenfahrer verunglückt tödlich an der Kampenwand

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Berufsfachschule Musik mit Advents-Konzert Online

„Man kann nie zu alt sein, um noch ein neues Instrument zu lernen“

Normalerweise findet das Adventskonzert der Musikschule in einer Altöttinger Kirche statt
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Adventskonzert der Berufsfachschule Musik vor 2020.

Die Max-Keller-Berufsfachschule für Musik genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Region. Auch namhafte Solisten bzw. SängerInnen sind aus ihr hervorgegangen. Ein Wermutstropfen ist die Absage des traditionsreichen Adventskonzerts in der in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus. Doch es gibt das Konzert online und zahlreiche musikalische Möglichkeiten für die Bevölkerung in der Zukunft.

Altötting - Das Adventskonzert hat eine ganz besonders feierliche Atmosphäre in der Kirche. Auch 2021 hätte der Event der Max Keller Berufsfachschule für Musik normalerweise live und vor vollem Haus stattgefunden, doch Corona-bedingt musste in diesem Jahr erneut umdisponiert werden. Daher entschied sich Schulleiterin Livia Teuer gemeinsam mit den Beteiligten kurzfristig um. Das Programm wurde in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus und in der Aula der Berufsfachschule in Altötting auf Video aufgenommen.

Neben dem Chor mit Streichern und Bläsern, Streichorchester, Gitarren-, Klarinetten-, Gesangs- und Volksmusikensemble erklingen Solostücke für Gesang, Zither, Violoncello, Klavier sowie Harfe.

Video-Aufzeichnung bei YouTube

Das Adventskonzert mit einem Grußwort von Prälat und Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl ist hier im Video in voller Länge zu sehen.

Historische Orgel in der Aula der Max-Keller-Schule.

Für die aus Ungarn stammende Schulleiterin Livia Teuer ist es eine „ehrenvolle Aufgabe, die Schule zu leiten und ihre Tradition zu pflegen“. Die Ausbildung an verschiedenen Instrumente ist umfangreich, intensiv und führt fast immer zum Erfolg - manchmal sogar zu einer langdauernden musikalischen Karriere. „Einige SchülerInnen nutzen den Abschluss auch, um als später als Musiklehrer privat tätig zu werden oder zur Vorbereitung des Musik-Lehramtsstudiums für Schulen“, so Teuer. Doch auch ein Drummer einer Jugend-Rockband kann sich hier den letzten Feinschliff holen.

„Hausmusi“ ist ein Thema, bekommt aber internationale Dimension

Bayerische bzw. alpenländische Hausmusik mit Akkordeon, Zither, Flöte und Harfe „wird auf jeden Fall in unserem Haus gepflegt“, so die Schulleiterin, „wenngleich die Berufsfachschulen in Bayern insgesamt volkstümliche Musik zunehmend überregional und international begreifen“. Unterrichtet werden alle klassischen Instrumente: z.B. Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Harfe, Violine, Cello, Kontrabaß, Oboe, Fagott, Klarinette, Tuba, Trompete, Horn, Saxophon. Und natürlich (Kirchen-)Orgel. Momentan nicht verfügbar ist das Hackbrett.

Besonderes Instrument: Die große Konzertharfe in der Musikschule.

Nicht vergessen ist die ausgezeichnete Gesangsausbildung in allen Stimmlagen: Sopran bzw. Mezzosopran bei Frauen, Baß, Bariton und Tenor bei Männern. „Wir haben einen festen Stamm an hochqualifizierten Lehrern und Lehrerinnen sowie SchülerInnen aller Altersgruppen. Prinzipiell ist jeder bei uns willkommen“, so Livia Teuer. Man sei „niemals zu alt, um ein Instrument zu lernen“, macht sie allen Zweifelnden Mut.

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Über 40 Jahre Tradition

Die Berufsfachschule für Musik Altötting blickt auf eine über 40-jährige Tradition in der musikalischen Berufsausbildung zurück. In einem historischen Gebäude, direkt am Kapellplatz, bietet das Haus den Lernenden reichlich Räume zum Üben. Eine große Auswahl an Instrumenten sowie eine Bibliothek stehen zur Verfügung.

In Altötting können wahlweise die Fachrichtungen Klassik, Kirchenmusik und Volksmusik belegt werden. Der Unterricht findet in Vollzeit statt. Er gliedert sich in musikpraktische, musiktheoretische und allgemeinbildende Fächer auf, die die Basis für alle musikalischen wie auch musikverwandten Berufe bilden.

Die Berufsfachschule versteht sich jedoch nicht nur als Lehrinstitut, sondern nimmt in hohem Maße auch die Aufgaben eines Kulturträgers in der Region wahr. Dies bietet den Lernenden die Chance, sich auch einer aufgeschlossenen Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine große Zahl von Workshops und Seminaren ergänzen das Ausbildungsangebot.

So finanziert sich die Einrichtung - Förderverein spielt wichtige Rolle

Die Berufsfachschule für Musik Altötting ist eine Ersatzschule mit dem Charakter einer öffentlichen Schule (§ 101 BayEUG). Neben dem Freistaat Bayern tragen der Bezirk Oberbayern, der Landkreis und die Stadt Altötting sowie ein gemeinnütziger Verein zur Finanzierung der Schule bei.

Übrigens: Max Keller (1770 bis 1855) war ein Trostberger Musiker und Komponist, der in Altötting gewirkt hat und auch dort gestorben ist. Er war ab circa 1780 Sängerknabe im Benediktinerkloster Seeon. Dort wurde er 1788 Organist, gleichzeitig war er Schüler Michael Haydns in Salzburg. 1799 ging er als Organist nach Burghausen und 1801 als kurfürstlicher Kapellorganist nach Altötting, wo er bis zu seiner Pensionierung 1851 blieb.

Organisatorisches / Hilfen für Auswärtige

Der Besuch der Berufsfachschule für Musik wird nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAfÖG) gefördert. Die Höhe der Leistung hängt von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Schüler und Schülerinnen ab. Die erhaltenen BAfÖG-Leistungen müssen nach Abschluss der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden. BafÖG kann beim Landratsamt des Heimatwohnsitzes der Schülerin/des Schülers beantragt werden.

Es wird ein Schulgeld von monatlich 110 Euro in 11 Monaten erhoben.

Bei der Zimmer-/Wohnungssuche ist unsere Verwaltungsangestellte Jana Weiher behilflich.

Tel.: 08671-1735, info@max-keller-schule.de

-rok-

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