„Das ist schon eine besondere Ehre"

Altöttings Bürgermeister wird Vizepräsident der „Europapreisträgerstädte“

+
Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer vor der Bronzemedallie des Europapreises im Altöttinger Rathaus
  • schließen

Altötting - Bürgermeister Herbert Hofauer wurde für zwei Jahre zum Vizepräsidenten der Arbeitsgemeinschaft der "Europapreisträgerstädte" gewählt. Unter Leitung von Stadtpräsident Krzysztof Matyjaszczyk aus Polen und zusammen mit Hennadiy Kernes, dem Bürgermeister der ukrainischen Stadt Charkiv, darf er nun die künftigen Sitzungen aktiv vorbereiten.

Im Jahr 2013 erhielt die Stadt Altötting eine besondere Würdigung: sie wurde Preisträgerin einer seit den 1950er Jahren durch den Europarat verliehenen Auszeichnung. Neben 16 anderen deutschen und insgesamt 79 europäischen Gemeinden bekam sie damals die höchste Stufe des Europapreises verliehen. Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer hat Altötting in seiner im März endenden 25-jährigen Amtszeit erfolgreich um alle vier Auszeichnungen beworben. Jetzt wurde Hofauer bei einer Sitzung der 79 Preisträgerstädte in Szeged(Ungarn) sogar für zwei Jahre zum Vizepräsidenten der Arbeitsgemeinschaft dieser Städte gewählt. Unter Leitung von Stadtpräsident Krzysztof Matyjaszczyk aus dem polnischen Tschenstochau und zusammen mit Hennadiy Kernes, dem Bürgermeister der ukrainischen Stadt Charkiv, darf er nun die künftigen Sitzungen aktiv vorbereiten.

„Das ist schon eine besondere Ehre, weniger für mich, als für Altötting!“, betont Hofauer im Gespräch mit innsalzach24.de. Denn unter den vielen Ehrenämtern des Altöttinger Stadtoberhaupts, sei dieses nun schon etwas Besonderes: „Man sitzt da zum Beispiel mit dem Bürgermeister von Ankara zusammen“, sagt der ehrenamtliche Kreisvorsitzende des BRK, der beispielsweise auch schon Bezirksvorsitzender und im Landesvorstand der AWO war oder aber seit diesem Jahr auch Schöffe am Landgericht Traunstein ist. Erst im Juli wurde Hofauer von Staatsminister Joachim Hermann für seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung mit der Silbermedallie des Freistaats geehrt.

Ehrenamt für Altöttings Bürgermeister

„Die Herausforderungen sind schließlich in vielen Gemeinden ähnlich“, meint Hofauer über sein neues Amt. Am vergangenen Wochenende in Szeged beispielsweise lautete das Arbeitsthema „Smart City“. Denn die zunehmende Digitalisierung müsse auch in den anderen Preisträgerstädten beispielsweise mit einem steigenden Anteil der Senioren in Einklang gebracht werden. Egal ob in Ankara mit über 5 Millionen, Charkiw mit 1,5 Millionen, Tschenstochau mit seinen über 250.000 Einwohnern oder im englischen Cockermouth mit seinen nur knapp 8000 Seelen, nahe der schottischen Grenze. „Wir haben da pro Jahr im Schnitt zwei Tagungstermine“, schätzt Hofauer seinen zusätzlichen ehrenamtlichen Aufwand ein. Die nächste Sitzung des „Verbandes der Preisträgerstädte“ findet schon im Herbst im österreichischen St. Pölten statt: die Landeshauptstadt Niederösterreichs, mit ihren 55.000 Einwohnern, erhielt die Auszeichnung im Jahr 2001.

Arbeitstagung auch in Altötting möglich

Dank des Kultur- und Kongressforums hält Hofauer die Ausrichtung einer solchen Arbeitstagung auch in Altötting für möglich. „Normalerweise lernt man am zweiten Tag auch die Städte intensiv kennen“, erklärt der frisch gebackene Vizepräsident. Ein passendes Rahmenprogramm mit Führungen und Präsentationen, welches die internationalen Gäste auch inhaltlich begeistern könnte, müsste allerdings gut vorbereitet sein.

Dank des Kultur- und Kongressforums hält Hofauer die Ausrichtung einer solchen Arbeitstagung auch in Altötting für möglich. „Normalerweise lernt man am zweiten Tag auch die Städte intensiv kennen“, erklärt der frisch gebackene Vizepräsident. Ein passendes Rahmenprogramm mit Führungen und Präsentationen, welches die internationalen Gäste auch inhaltlich begeistern könnte, müsste allerdings gut vorbereitet sein.

Peter Becker

Zurück zur Übersicht: Stadt Altötting

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT