Am Donnerstag 

42 Altöttinger CSU-Mitglieder nominieren Stephan Antwerpen offiziell

+
Der ehemalige Bürgermeister, Ehrenbürger der Kreisstadt Richard Antwerpen beglückwünscht seinen Sohn Stephan und wünscht viel Erfolg.

Altötting - Die anwesenden CSU-Mitglieder wählten am Donnerstag (6. Juni) im Hotel zur Post ihren Bürgermeister-Kandidaten für Altötting.

Nachdem Stephan Antwerpen bereits im März auf der Jahreshauptversammlung der CSU seine Bereitschaft zur Kandidatur signalisierte, hatte sich im rund 180 Mitglieder zählenden Ortsverein erwartungsgemäß auch kein Gegenkandidat mehr gefunden. Um aber auch formal keine Fehler zu machen, musste nun offiziell nominiert werden. Unter großem Beifall, auch von den besonderen Gästen, wie Altöttings Ehrenbürger Fritz Obermeier, dem früheren Bürgermeister und Ehrenbürger von Altötting, Stephans Vater, Richard Antwerpen, sowie dem langjährigen Vorsitzenden der CSU-Stadtratsfraktion, Klaus Müller,

erhielt der Bewerber die volle Punktzahl: 100% der Anwesenden und gleichzeitig Stimmberechtigten waren nach der Vorstellungsrede auch für den Kandidaten.

Offizielle Nominierung des Altöttinger Bürgermeisterkandidaten der CSU

In seiner Rede stellte Stephan Antwerpen heraus, wie er sein Amt künftig ausfüllen will und wo er den größten Handlungsbedarf für die Kreisstadt sieht. „Ich will Dienstleister am Bürger sein“, erklärte der 55-jährige Berufsschullehrer. Hierfür sei es nötig, aus den städtischen Mitarbeitern, den Stadträten, den Ehrenamtlichen aus Vereinen und Verbänden, den Vertretern von Kirche, Handel und Gewerbe „ein Team zu schweißen, das für die gemeinsame Sache mitarbeiten will“. 

Auch will Antwerpen besondere Rücksicht auf die Vielseitigkeit der Bürgerschaft nehmen, bei der die sozial Schwächeren, Älteren, Alternden, Behinderten ein genauso unbeschwertes Leben führen können sollen, wie Händler, Pendler, Arbeiter, Angestellte oder die Besucher und Wallfahrer in der Kreisstadt. Hierfür möchte der gelernte Schreiner, der über seine Funktion als Berufsschullehrer hinaus, momentan Schüler des Baugewerbes in ganz Oberbayern und Schwaben prüft, die Stadt noch grüner gestalten: „Es soll mehr Bäume geben“ und das Mobilitätskonzept der Kreisstadt müsse künftig dazu einladen, nicht nur auf dem Kapellplatz auf das Auto zu verzichten. Damit wolle er die Stadt einladender machen und ihre Besucher für eine längere Verweildauer begeistern, damit sie Altötting als Krankenhaus-, Wallfahrts- und Verwaltungsstadt gerne aufsuchen und in Erinnerung behalten. 

Für diese Ideen will Stadtrat Stephan Antwerpen nun Investoren und Partner finden. Abschließend teilte Antwerpen noch mit, wie er die genannten Ziele erreichen und somit das Rathaus erobern will: „Ich werde mein Bestes geben, um diese eigenen Ansprüche zu erfüllen!“. Humor hat der frisch gebackene Bürgermeisterkandidat auch schon bewiesen, denn zur Erheiterung der Anwesenden erklärte Antwerpen anschließend noch: „Ich stehe übrigens nicht gern im Mittelpunkt!“.

Zurück zur Übersicht: Stadt Altötting

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT