BRK investiert in An- und Neubau

BRK erweitert Kreisgeschäftsstelle in Altötting für rund 8 Millionen Euro

Pressesprecher Manfred Barth und Projektleiter Franz Fischer(rechts) im idyllischen Innenhof: das Gebäude(links) und die Wohnhäuser(Mitte) werden im Zuge der Baumaßnahme ersetzt.
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Pressesprecher Manfred Barth und Projektleiter Franz Fischer(rechts) im idyllischen Innenhof: das Gebäude(links) und die Wohnhäuser(Mitte) werden im Zuge der Baumaßnahme ersetzt.

Altötting - 7,9 Millionen Euro wird der Altöttinger BRK-Kreisverband bis Herbst 2022 in die Erweiterung seiner Geschäftsstelle in Altötting stecken. Neben dem kompletten Neubau des Gebäudes, in dem aktuell die Sozialen Dienste untergebracht sind, wird auch das Bürogebäude in der Raitenharter Straße nach Süden hin erweitert.

Entsprechende Pläne hatte der Altöttinger Planungs- und Umweltausschuss schon vor einigen Wochen genehmigt und der Stadtrat bereits Ende 2019 durch die Bereitstellung von Geldern zur Sicherung eines unter dem geplanten Gebäudekomplex verlaufenden Kanalrohres gebilligt: dort soll nämlich auch eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen für die Mitarbeiter des Roten Kreuzes entstehen.


Lediglich Stadtrat Konrad Heuwieser (FW) hatte auf der vorausgegangenen Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Kreisstadt bemängelt, dass für dem Bauvorhaben einige stattliche Bäume geopfert werden müssen, deren Rettung nach Expertenmeinung auch mit größeren Investitionen in den Schutz deren Wurzelwerks nicht gesichert sei. „Wir bemühen uns aber intensiv darum, passende Nachpflanzungen zu finden“, versprach BRK-Kreisgeschäftsführer Josef Jung auf Nachfrage von innsalzach24.de. Neben dem Baum müssen für den südlichen Anbau an das bestehende Bürogebäude am Inneren Ring auch zwei alte Wohngebäude weichen, die aktuell noch vom Landratsamt zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen angemietet sind.

„Die Häuser werden aber bis Herbst frei sein und zum Jahresende dann abgebrochen“, erklärt der Projektleiter des BRK, Franz Fischer. Ebenso das Bestandsgebäude der Sozialen Dienste aus dem Jahr 1959, welches vormals als Schwesternwohnheim des früheren Krankenhauses diente. Letztere sowie die Bereitschaft Altötting werden daher vorübergehend in die frühere Kreisbildstelle in der Georgenstraße in Altötting Süd umziehen, in der zwischenzeitlich ebenfalls minderjährige Flüchtlinge in heilpädagogischen Gruppen der Stiftung Seraphisches Liebeswerk (SLW) untergebracht waren. „Das Gebäude in der Georgenstraße wird momentan auch für diesen Zweck umgebaut“, erklärt BRK-Pressesprecher Manfred Barth.


So sehen die Planungen der Millioneninvestition des BRK aus

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„Die Häuser werden aber bis Herbst frei sein und zum Jahresende dann abgebrochen“, erklärt der Projektleiter des BRK, Franz Fischer. Ebenso das Bestandsgebäude der Sozialen Dienste aus dem Jahr 1959, welches vormals als Schwesternwohnheim des früheren Krankenhauses diente. Letztere sowie die Bereitschaft Altötting werden daher vorübergehend in die frühere Kreisbildstelle in der Georgenstraße in Altötting Süd umziehen, in der zwischenzeitlich ebenfalls minderjährige Flüchtlinge in heilpädagogischen Gruppen der Stiftung Seraphisches Liebeswerk (SLW) untergebracht waren. „Das Gebäude in der Georgenstraße wird momentan auch für diesen Zweck umgebaut“, erklärt BRK-Pressesprecher Manfred Barth.

Nach den Planungen des BRK-Kreisverbandes wird durch die Baumaßnahme nicht nur die Parkplatzsituation auf dem öffentlichen Parkplatz in der Raitenharter Straße entschärft, weil das Personal anschließend die eigene Tiefgarage nutzen kann. Sondern die Kreisgeschäftsstelle wird dadurch insgesamt fast 1800 Quadratmeter an Platz für Büros, Besprechungsräume und einen Gymnastikraum für die Mitarbeiter gewinnen. "Zwar wächst die Verwaltung nicht in gleichem Maße, wie unser Personal in den Seniorenhäusern und den anderen Einrichtungen", erklärt Pressesprecher Manfred Barth.

Schließlich gehört der Altöttinger Kreisverband des BRK mit seinen inzwischen mehr als 1000 festangestellten Mitarbeitern bereits zu den drei größten Arbeitgebern des Landkreises. „Es freut mich, dass wir den Standort Altötting damit stärken können“, sagte der Kreisvorsitzende des BRK, Altbürgermeister Herbert Hofauer. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2022 abgeschlossen sein.

pbj

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