Staatliche Berufsschule Altötting

Pilotprojekt "Industrie 4.0": 225.000 Euro für bessere Ausbildung

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Pilotprojekt "Industrie 4.0" an der Berufsschule in Altötting: 225.000 Euro für bessere Ausbildung
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München/Altötting - „Die Staatliche Berufsschule wird Modellschule im Pilotprojekt ´Industrie 4.0´.“ Das haben die Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner und Landrat Erwin Schneider mitgeteilt. Im Rahmen dieses Projektes werden technische Ausstattung und Lehrerfortbildung zu 50 Prozent vom Freistaat gefördert.

Laut Pressemeldung aus Ingrid Heckners Abgeordnetenbüro wurden Bayernweit nur 17 Schulen für „Industrie 4.0“ ausgewählt. Kultusminister Ludwig Spaenle selbst habe die Gute Nachricht überbracht. Insgesamt sollen für dieses Projekt rund zwei Millionen Euro im Doppelhaushalt 2017/2018 zur Verfügung stehen.

„Nicht unerhebliche finanzielle Mittel“ (Erwin Schneider)

Nachdem der Freistaat nur 50 Prozent der Kosten für „Industrie 4.0“ an den 17 ausgewählten Schulen in Bayern übernimmt, bleibt die Frage, wer für den Rest aufkommt. An der Staatlichen Berufsschule Altötting ist es der Landkreis. Landrat Erwin Schneider hat Grünes Licht gegeben.

Eines der Gebäude der Beruflichen Schulen in Altötting

112.500 Euro hatte die Schule laut Werner Holzhammer, dem stellvertretenden Schulleiter im Rahmen der Ausschreibung des Kultusministeriums beantragt. Das macht nach Adam Riese eine Investitionssumme von 225.000 Euro. Die gehen natürlich in die „Industrie 4.0“ relevanten Ausbildungsrichtungen Metall- und Elektrotechnik. So sollen unter anderem neue Roboter und entsprechende Software angeschafft werden. Derzeit gehen insgesamt 1050 Schüler in den betroffenen Ausbildungsrichtungen auf die Staatliche Berufsschule in Altötting.

  • 647 sind es Bereich Elektrotechnik,
  • 403 im Bereich Metall.

„Ein Zeichen für hervorragende Arbeit“ (Ingrid Heckner)

Es freut mich sehr, dass das Ministerium von der Bewerbung der Altöttinger Berufsschule so überzeugt war“, wird Ingrid Heckner zitiert. Die Abgeordnete habe sich beim Minister für das individuelle Konzept der heimischen Schule eingesetzt. Die Aufnahme in das Modellprojekt „Industrie 4.0“ sei ein Zeichen für die hervorragende Arbeit, die in der beruflichen Bildung geleistet werde, heißt es weiter.

Übersicht über die Beruflichen Schulen in Altötting

„Ein Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes Bayern“ (Wirtschaftsministerium)

„In den kommenden Jahren wird die Einbindung der Maschinen und Dienste in Netzstrukturen der realen Welt dazu führen, dass sich Wertschöpfungs-ketten zu Wertschöpfungs-netzen wandelnschreibt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie auf seiner Homepage zum Thema „Indutrie 4.0“

Nach Einführung von Dampf¬maschine, Fließband und Computer ist die digitalisierte Produktion der nächste große Fortschritt und wird daher häufig als vierte industrielle Revolution bezeichnet. (…).“ Ziel sei es, die Produktion effizienter, schneller und individualisierter als bisher zu gestalten. Weiter heißt es: „Damit leistet Industrie 4.0 einen Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes Bayern.“

Ein ausführlicher Bericht zu den geplanten Investitionen folgt.

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