Postzusteller bestreitet die Tat

1.000 Briefe im Neuöttinger Forst entsorgt? Altöttinger vor Gericht

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Altötting - Ein Postzusteller steht derzeit in Altötting vor Gericht. Der Vorwurf gegen ihn lautet, dass er mehr als 1.000 Postwurfsendungen im Wald nahe Neuötting entsorgt haben soll. Der Angeklagte bestreitet dies.

Mehrere Hinweise sprechen dafür, dass der Angeklagte die Post nicht zugestellt hat. Der Angeklagte streitet dies jedoch vor dem Amtsgericht in Altötting ab, wie heimatzeitung.de berichtet.

Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass der Mann die Taten begangen hat. Zum einen sind die Sendungen nachweislich in seinem Bezirk abhanden gekommen, wie die entsprechenden Zahlencodes auf den Briefen zeigen. Zum anderen entspricht das Stempeldatum der Briefe seinen Tagesberichten.

Der vierzigjährige Postbote hat bereits einige Vorstrafen aufzuweisen, worauf Richter Markus Andrä ihn auch hingewiesen hat. Dennoch bleibt der Mann dabei, es nicht gewesen zu sein. Der Lagerraum, in dem die Postsendungen deponiert sind, sei oft nicht abgesperrt und damit für jeden zugänglich, erklärt der Angeklagte.

Jedoch sind mehr als 1.000 Prospekte, Kataloge und Briefe von elf verschiedenen Arbeitstagen im Herbst 2016 verschwunden. Ein Straßenwärter hatte diese Mitte Dezember im Neuöttinger Forst gefunden.

Der Prozess ist bis Mitte August unterbrochen.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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