Monika Pfriender tritt für die Grünen an

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Altötting - Mit Monika Pfriender wollen die Grünen im Landkreis am 15. September zur Wahl antreten und Ergebnis bei der Landtagswahl 2008 verbessern.

Mit Monika Pfriender, die seit 1996 ihre Partei im Kreistag vertritt, wollen die Grünen im Landkreis am 15. September zur Wahl antreten und ihr Ergebnis von sieben - acht Prozent bei der Landtagswahl 2008 auf ein gutes zweistelliges steigern. Monika Pfriender tritt auf Platz 17 der Oberbayernliste an. In den Mittelpunkt ihrer Rede bei der Aufstellungsversammlung in Rosenheim stellte die erfahrene Kommunalpolitikerin ihre Vorstellung zur Daseinsvorsorge in Bayern. "Die Gesundheitsvorsorge und die Krankenhäuser sind genauso wie die Bildung oder auch unser Trinkwasser öffentliche Güter, die nicht zur schnöden Handelsware verkommen dürfen und deshalb in öffentlicher Hand bleiben müssen.

 Als ein Beispiel, welche Folgen der neoliberale Umgang mit Grundversorgungsbereichen haben könne, verwies Monika Pfriender bei ihrer Rede unter anderem auf den Ausverkauf der Bayernwerk AG Mitte der 90er Jahre, mit allen negativen Konsequenzen, an denen unter anderem die Kommunen heute entlang des Inns zu tragen haben. Diese Einsicht setze sich leider nur partiell, zu langsam und auch nur bei einzelnen Vertretern der CSU durch. Auch bei der Diskussion um den Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP) sehen sich die Grünen im Landkreis wie im Land von zahlreichen Verbänden bestätigt, die wie sie für eine durchgehende Überarbeitung sind. "Wir brauchen florierende Zentren und Innenstädte. Gerade auch, weil sich unsere Bevölkerungsstruktur verändert und wohnungsnahes Einkaufen einfach zur Lebensqualität gehört - in Zukunft mehr denn je". Große Einkaufszentren außerhalb, so wie sie im LEP mit zahlreichen Ausnahememöglichkeiten durch die Hintertür eingeführt werden sollen, taugen für die Zukunft nicht und machen das Land vor allem häßlicher.

 Hier sei von Seiten der Kommunen eine ähnlich "kritische Hellhörigkeit" gefragt wie zur Zeit des "Privatisierungswahns" in der Ära Stoiber- auch wenn der ehemalige CSU-Wirtschaftsminister Erwin Huber noch so vehement durchs Land ziehe und für einen LEP-Entwurf werbe, der maßgeblich die Handschrift der FDP trage. Als Verwaltungsrätin der Kreiskliniken Altötting-Burghausen liegt ihr die Zukunft dieser beiden Einrichtungen besonders am Herzen. Monika Pfriender, die in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerkanzlei im Landkreis arbeitet, möchte ihre berufliche Kompetenz auch im Wirtschaftsbereich als Abgeordnete im Landtag einbringen: "Ich bin mit grünem Pragmatismus ausgerüstet und habe einen hohen Anspruch nach sozialer Gerechtigkeit. Und ich will der in Wirtschaftsfragen angeblich omnipotenten CSU ihre Grenzen aufzeigen. Die eine oder andere Steilvorlage hat die Landesregierung mit ihrem Versagen in diversen Kontrollgremien bereits geliefert". Pfriender, die zu den Gründungsmitgliedern der Grünen gehört, möchte darüber hinaus daran arbeiten, regionale Wirtschaftkreisläufe zu stärken, um so nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern. "Eine zukunftsweisende Energiepolitik ist dezentral, schafft Arbeitsplätze und steigert die Wertschöpfung in der Region".

Der weitere Ausbau der Wasserkraft hingegen zähle hier nicht dazu. Denn vor dem Verbau weiterer Flüsse sei zunächst Energieeffizienz und Energieeinsparen gefragt, beides müsse klare Priorität haben. "Unsere oberbayerische Heimat ist ein wunderbares Stück Bayern und was man liebt, gestaltet man gerne mit", sagt die Kandidatin, die in Neuötting lebt, verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat. Wie ihre Mitbewerberinnen für den Bezirks- und den Bundestag, Christa Puppe und Sofie Voit, setzt Monika Pfriender ebenfalls auf die enge Vernetzung mit den Kandidatinnen und Kandidaten in den Landkreisen der Region 18. "Bei der Landtagswahl 2008 haben wir fast drei Prozent zugelegt und die CSU über 20 Prozent verloren. David hat gegen Goliath auch mal klein angefangen. Wir gehen auf jeden Fall locker, aber voller Sportsgeist mit dem Wahlkampf 2013 um".

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen

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