Ein Kleinkrankenhaus auf Rädern

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Altötting - Als einer der ersten Landkreise in Bayern wurde Altötting mit einem nagelneuen Spezial-Lkw für den Katastrophenfall ausgerüstet.

Als einer der ersten Landkreise in Bayern wurde Altötting mit einem nagelneuen Spezial-Lkw für die medizinische Versorgung im Katastrophenfall ausgerüstet. Landrat Erwin Schneider als oberster Katastrophenschützer des Landkreises, BRK-Kreisvorsitzender Herbert Hofauer, BRK-Direktor Josef Jung und Kreisbereitschaftsleiter Armin Schimpfhauser sowie zahlreiche aktive Rotkreuzler aus dem Katastrophenschutz nahmen den Neuzugang an der K-Schutz-Halle im Neuöttinger Hergraben in Empfang. Bund und Freistaat planen in den kommenden Monaten eine flächendeckende Modernisierung des Katastrophenschutzes. Dass Altötting dabei ganz oben auf der Liste stand, lag laut Schimpfhauser zum einen am offensichtlichen Bedarf im bayerischen Chemiedreieck, zum anderen am ausgezeichneten Ruf der Altöttinger Katastrophenschutzeinheiten des BRK, die bei überregionalen Übungen und Einsätzen immer überproportional stark vertreten sind.

Der weiße Renault mit Spezialaufbau hat einen Wert von rund 200.000 Euro, enthält er doch einen kompletten „BHP 25“. Der „Behandlungsplatz 25“ steht für ein Zeltlazarett mit der gesamten Ausstattung, um stündlich 25 Verletzte versorgen und behandeln zu können. In Minutenschnelle kann dieses „Kleinkrankenhaus“ auf der grünen Wiese betriebsfertig aufgebaut werden. Laut Alarmplan nicht nur bei Großkatastrophen, sondern schon bei Unglücksfällen ab neun Verletzten, wie der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Franz Zogler in einer kurzen Einführung für die Gäste ausführte. Bei der anschließenden Fahrzeugbesichtigung zeigten sich Landrat und Kreisvorsitzender sehr beeindruckt von den technischen Finessen des Gerätewagens.

Pressemitteilung BRK Altötting

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