Kastl ist enttäuscht von Heckner

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Altötting - Der Grünen Kreisverband wirft CSU-Mandatsträgerin Heckner mangelndes Interesse an der Gemeinde vor: Der schädliche Bauschutt liegt immer noch in Kastl.

Die Bürgerinnen und Bürger sind damit konfrontiert, dass in ihrem Landkreis ein mittlerweile verhafteter Unternehmer offensichtlich jahrelang unbehelligt von den Aufsichtsbehörden - unter anderem dem Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt in Traunstein - in großen Mengen kontaminierten Bauschutt abgelagert hat mit einem hohen Gefährdungsrisiko für Mensch, Boden und Wasser.

Anstatt im Landtag jetzt umgehend Initiativen zu starten, um die ganz offensichtlich seit langem unzureichende Kontrollsituation bei der Verarbeitung von kontaminierten Bauschutt zu verbessern, würde nach dem Motto verfahren, "nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts unternehmen". Dabei komme die Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner aus der Gemeinde Kastl, in der bereits vor vielen Monaten Gemeindemitglieder öffentlich auf vermutlich problematische Ablagerungen aufmerksam gemacht hätten.

Die Bundestagskandidatin der Grünen im Landkreis, Sofie Voit, erklärt dazu: "In Bayern regiert die CSU schon eine ziemlich lange Zeit und hat es bis heute nicht geschafft, für transparente und wirksame Kontrollverfahren zu sorgen. Stattdessen hat sie ein jahrelanges Behördengerangel über die Kontrollzuständigkeit zugelassen. Und selbst das Nachfragen überlässt sie jetzt der Opposition." "Mit breiten Spendierhosen Fördergelder zu verteilen, die ja im Endeffekt auch nur aus Steuergeldern von uns allen gemeinsam erbracht werden, reicht nicht. Denn gerade im Fall TechnoSan bleibt zu befürchten, dass wir Bürgerinnen und Bürger die Zeche zahlen. Verantwortungsvolle Politik ist was anderes."

Pressmitteilung Bündnis 90/Die Grünen (KV Altötting)

Rubriklistenbild: © dpa

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