Landschaftspfleger aus Altötting geehrt

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von links: Josef Göppel (1. Vorsitzender des Deutschen Landschaftspflegeverbands, Birgit Hesse (Landrätin Nordwestmecklenburg), Landrat Erwin Schneider (1. Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Altötting), Dr. Wolfgang Schiefer (Vorstand der Wildland-Stiftung), Reinhard Klett (Geschäftsführer des Landschafspflegeverbands Altötting), Erik Imm (Geschäftsführer der Wildland-Stiftung), Beate Krettinger (Koordinierungsstelle der Bayerischen Landschaftspflegeverbände)

Altötting - Natur- und Klimaschutz wird belohnt: der Landschaftspflegeverband Altötting ist einer der stolzen Gewinner des Landschaftspflegepreises.

Vor kurzem wurde in Schloss Hasenwinkel in Nordwestmecklenburg der diesjährige Landschaftspflegepreis verliehen. Die freudige Nachricht: Der Landschaftspflegeverband Altötting ist einer der vier Gewinner.

„Kooperationen für Klimaschutz und Kulturlandschaften lautete in diesem Jahr das Motto der Veranstaltung, zu der Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Naturschutz geladen wurden. Der Preis wird jährlich vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) vergeben.

Getreu dem Motto des diesjährigen Landschaftspflegepreises wurde eine Kooperation aus Landschaftspflegeverband Altötting, der Wildland-Stiftung Bayern sowie der örtlichen Landwirte für ihren Einsatz für das Thalhamer Moos im Landkreis Mühldorf ausgezeichnet. Das Thalhamer Moos, eine etwa 40 Hektar große Niedermoorfläche zwischen Schwindegg und Moosmühle gilt als eines der letzten Rückzugsgebiete für wiesenbrütende Vögel. Vor allem die Bekassine und der Kiebitz finden hier geeigneten Lebensraum und optimale Bedingungen für die Aufzucht ihres Nachwuchses. Eine abwechslungsreiche und mittlerweile selten gewordene Pflanzenwelt prägt ebenfalls das Bild des Thalhamer Mooses.

Doch diese Idylle ist bedroht. Die Wildland-Stiftung Bayern engagiert sich aus diesem Grund seit Jahren für den Erhalt des Thalhamer Mooses und kam im Zuge dessen auf den Landschaftspflegeverband Altötting mit der Bitte zu, für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen mit Rat und Tat zu helfen. Es entstand in Folge eine wirkungsvolle Kooperation, die mit den verschiedensten landschaftspflegerischen Maßnahmen die Lebensraumbedingungen für die dort vorhandene aber bedrohte Flora und Fauna deutlich und nachhaltig verbesserte. Der verdiente Lohn für diese jahrelange Arbeit im Sinne des Naturschutzes ist nun die Auszeichnung mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis.

Landrat Erwin Schneider: „Die Kooperation des Landschaftspflegeverbandes Altötting mit der Wildland-Stiftung Bayern und den ansässigen Landwirten ist ein beispielhaftes Projekt mit einem exzellenten Ergebnis, über das ich mich sehr freue. Durch die Zusammenarbeit konnte ein bedrohtes Naturjuwel mit einer einzigartigen Flora und Fauna als wichtiger Lebensraum erhalten werden.

Pressemeldung Landratsamt Altötting

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