Blutspende: "Zum rettenden Engel geworden"

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OStD Rudolf Geier als Blutspender, dahinter die Schülersprecher Sandro Heger und Franz Kaiser

Altötting - Die FOS/BOS hat eine lebensrettende Großaktion veranstaltet: Über 100 Schüler haben im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsaktion ihr Blut gespendet.

Große Begeisterung löste die von der SMV der FOS/BOS initiierte Blutspendeaktion in der Schule bei den Mitarbeitern des Blutspendedienstes und des BRK aus. Zum ersten Mal durften sie an einer Schule im Landkreis nicht nur über die Blutspende informieren, sondern gleich eine Blutspendeaktion durchführen. Möglich wurde diese Premiere dadurch, dass die meisten Fach- und Berufsoberschüler bereits volljährig sind, und damit auch Blut spenden dürfen, was die Schülermitverwaltung dazu bewog, die Großaktion zu bewerben, vorzubereiten und mit durchzuziehen. Schülersprecher Sandro Heger: „Bei einer Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern stellte sich heraus, dass das Interesse an einer solchen Aktion mitzumachen, groß ist. Viele Schüler sind davon überzeugt, dass das Blutspenden ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft ist und jeder einmal in die Lage kommen kann, eine Blutspende zu benötigen.“

Also wurde kurzerhand die alljährliche Weihnachtsaktion für die gute Sache genutzt. Schulleiter OStD Rudolf Geier war sofort für das Projekt eingenommen und tat das seine für eine erfolgreiche Durchführung. So drängelten sich am Mittwoch ganze Scharen von Schülern - und auch etliche Lehrer - vor den zum Blutspendezentrum umfunktionierten Klassenräumen. Nach eingehender Gesundheitsprüfung durften die Spender auf den Liegen Platz nehmen, um von den erfahrenen BSD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schonend „angezapft“ zu werden.

Nach der Spende sorgten die Damen vom BRK-Sozialdienst mit warmen und kalten Speisen und Getränken für die rasche Wiederauffüllung der verlorenen Substanz. Rettungsdienstleiter Klaus Werkstetter, der BRK-Verantwortliche für die Blutspende im Landkreis, war hocherfreut, dass von den insgesamt 107 Spendern nicht weniger als 94 Erstspender registriert werden konnten: „Die Gewinnung neuer Spender ist für die Sicherstellung der Blutversorgung an unseren Kliniken im wahrsten Sinn des Wortes lebensnotwendig.

Zwar haben wir viele sehr treue Stammspender, aber da nur 3,5% der Bevölkerung überhaupt Blut spenden und laufend Spender aus Altersgründen wegfallen, sind wir gerade über ‚junges Blut‘ besonders froh. Meinen Respekt und große Anerkennung für die Schülerinnen und Schüler, die mit diesem ganz speziellen Weihnachtsgeschenk für andere zum rettenden Engel geworden sind.“

Pressemitteilung BRK Altötting

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