"Europäische Gesellschaft im Umbruch"

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v.l.n.r.: Dr. Martin Huber, Margot Waltenberger - Walte, Wolfgang Altmüller, Dr. Daniel Volk, Dietmar Gaiser.

Altötting - Unter diesem Motto wurde im Rahmen der 7. Altöttinger Runde heftig diskutiert. Am Montag waren dazu hochrangige Gäste anwesend.

Dietmar Gaiser, der jahrelang für das Bayerische Fernsehen die Sendung „Jetzt red i“ moderiert hat, führte durch den Abend. Schnell war der Saal im Hotel „Zur Post“ in Altötting gefüllt, bereits einige Minuten vor Beginn der Debatte war kein Platz mehr frei. Gastgeber Wolfgang Altmüller, Vorstandsvorsitzender der VR-meine Raiffeisenbank, diskutierte unter anderem mit Dr. Martin Huber. Er ist der persönliche Referent von Horst Seehofer.

Die leitende Redakteurin des Bayerischen Fernsehens, Margot Waltenberger-Walte, war ebenfalls in Altötting zu Gast. Die Themen bei der Altöttinger Runde waren vielfältig: Altersarmut, Umweltschutz, Zuwanderung, aber natürlich ebenso die Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern. Althammer zeigte Verständnis für die Aufstände in Spanien. Denn so eine Reaktion ist zu erwarten, wenn Politiker den Bürgern gegenüber ihr Wort brechen.

Diskussion im Rahmen der Altöttinger Runde

Ganz und gar nicht einverstanden war Margot Waltenberger-Walte mit den Demonstrationen in Portugal, bei denen Kanzlerin Merkel immer wieder Nazi-Vergleiche über sich ergehen lassen musste. Dies habe nichts mehr mit Politik zu tun, so die leitende Redakteurin. Auch das Publikum meldete sich immer wieder zu Wort. So hakte ein Zuschauer bei der Notwendigkeit der Griechenland-Rettung nach. Dr. Daniel Volk, europapolitischer Sprecher der FDP, erklärte, dass es durchaus legitim sei, einen Schuldner zu unterstützen, um die eigenen Interessen wieder besser vertreten zu können.

Waltenberger-Walte und Altmüller waren gemeinsam der Meinung, dass die Heimat wichtig sei, die Verantwortung aber auch global anzusehen sei. Staat, Länder und Kommunen müssen vorallem gemeinsam an einem Strang ziehen.

Nach rund zwei Stunden war die hitzig geführte Diskussion vorbei. Die Probleme in der Bundesrepublik und der EU konnten nicht gelöst werden, eine spannende und informative Runde war es aber trotzdem.

mb/nü/redis24

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