Stadtrat Neuötting

ANJAR: "Von der Jugend, für die Jugend"

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Neuötting - Eine Anlaufstelle für die Jugendlichen in der Stadt - das bieten Kathrin Jira und Dieter Prenninger-Hackl, Mitarbeiter von ANJAR, der Alt-Neuöttinger Jugendarbeit:

"Zwischen 20 und 25 Jugendliche besuchen unsere Einrichtung im Schnitt täglich. Das Alter bewegt sich in den meisten Fälle zwischen 9 und 14 Jahren", erklärte Kathrin Jira, Mitarbeiterin der Alt-Neuöttinger Jugendarbeit am Donnerstag im Stadtrat. In einer Fragestunde vor dem Gremium stellte die junge Jugendpflegerin ihre Arbeit und die ihres Kollegen Dieter Prenninger-Hackl, ausführlich vor.

Umfangreiches Programm für jeden Geschmack

"Grundsätzlich gliedert sich die Jugendarbeit in beiden Städten in drei Teile. Jugendtreff, Jugendbüro und die mobile Jugendarbeit", stellte Kathrin Jira die Arbeit der zwei fest angestellten Betreuer im täglichen Betrieb dar. Zusammen mit ihrem Kollegen Dieter Prenninger-Hackl kümmert sie sich dabei um sämtliche Ausflüge, Veranstaltungen und Termine.

Und die Liste der Aufgaben ist umfangreich: Angefangen bei der einfachen Betreuung beim Spielen, über Turniere und Treffen speziell für Mädchen oder Buben, bis hin zu mehrtägigen Reisen im In- und Ausland organisieren und planen die Beiden alles rund um den Jugendtreff. Alleine im aktuellen Kalenderjahr umfasst die Liste der Aktionen 124 Veranstaltungen, regelmäßig auftretende Events für die Jugend nicht mit eingerechnet.

Integrative Arbeit und Kooperationen mit den Vereinen

So umfasst die Palette beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit der Ganztages-Intensivklasse (kurz: GIK) der Max-Fellermeier-Volksschule in Neuötting für verhaltensauffällige und erziehungsschwierige Kinder. "Wir wollen dabei eine Anlaufstelle für sowohl die Kinder aber auch die Eltern sein", verdeutlicht Kathrin Jira die Bemühungen des Jugendtreffs.

In der sogenannten "mobilen Jugendarbeit" besuchen die zwei Jugendbeauftragten schließlich die Heranwachsenden vor Ort, immer da wo es zu Konflikten und Streit kommt: "Hier bieten wir einfach nur Hilfe zur Lösung von Problemen, auch wenn es einfach nur einmal zu laut ist", so Jira.

Mit der Aktion "Mach Dich frei von Gewalt" und auch Angeboten zur Suchtprävention gehen Kathrin Jira und Dieter Prenninger-Hackl sogar noch einen Schritt weiter und versuchen, vorbeugend auf die Jugendlichen zuzugehen. Daneben lernen die Kinder auch, sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Im ehrenamtlichen Dienst schieben die Jugendlichen Thekendienst, organisieren eigene Veranstaltungen und helfen im täglichen Betrieb im Jugendtreff "Öttifun" mit.

Ein Konzept mit Erfolg: So bekamen die beiden Jugendbetreuer in der Vergangenheit bereits den Sozialpreis der PNP verliehen. "Für die Zukunft würden wir uns wünschen, dass es mehr Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen gibt. Die Initiative muss dabei von der Jugendbetreuung kommen", so Stimmen aus dem Neuöttinger Gremium zu den zukünftigen Plänen der gemeinsamen Jugendarbeit mit dem Nachbarn Altötting.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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