"Alice im Weihnachtswunderland"

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"Der Struwelpeter".

Burghausen - Das Cabaret des Grauens wird heuer wieder sein Adventstheater zeigen. Gesucht werden noch Gruppen, die Lust haben daran mitzuwirken.

Das Adventstheater wird 2010 beim Burghauser Advent wieder stattfinden. Nachdem die Verantwortlichen 2009 darauf verzichtet haben, wird in diesem Jahr das Theater mit einem neuen Konzept erneut stattfinden.

Seit das Cabaret des Grauens um Mario Eick im Dezember 2004 den Nussknacker durch die Grüben marschieren ließ, hat sich diese besondere Art des Theaters als Publikumsmagnet für den Burghauser Advent erwiesen. Es folgten weitere Gestalten: Die Schneekönigin trieb ihr kaltes Unwesen 2005. Die Königin der Nacht, der weise Sarastro und der finstre Monostatos aus Mozarts "Zauberflöte" bereicherten den Advent 2006. Im darauffolgenden Jahr, Mario Eick war mittlerweile als Intendant nach Eggenfelden gewechselt, ließ sich der in einer Kiste aufgefundene Struwelpeter durch die Grüben führen, auf der Suche nach neuen Eltern, während 2008 der kaltherzige Ebeneezer Scrooge aus Charels Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte" bekehrt wurde.

Umgeben vom Markttreiben, den vielen Lichtern, dem Qualm der Feuerstellen, dem Geruch der Crepes, des Glühweins, verführt von Bratwürsten und Punsch zeigten die Schauspieler ihre Stücke an verschiedenen Stationen.

"Eine Weihnachtsgeschichte".

2009 musste der Adventsmarkt ohne Theater auskommen. In diesem Jahr jedoch, haben sich die Gestalter zusammengesetzt und für das Stationentheater ein neues Konzept vorgestellt. So wird, um Kosten zu sparen, das Stück nur insgesamt acht mal zur Aufführung gebracht. Das Cabaret des Grauens wird zudem lediglich die Gesamtleitung über das Projekt haben. Nadine Konietzny und Hank Höfellner, die treibenden Kräfte, stellen sich das 2010 wie folgt vor: Das Cabaret des Grauens wird ein Stück, lose angelehnt an "Alice im Wunderland" verfassen. Die einzelnen Szenen werden entlang der Grüben, beginnend bei der Treppe und möglicherweise im Hof des Mautnerschlosses endend aufgebaut. Bespielt sollen die einzelnen Stationen dann aber von diversen Theatergruppierungen aus Burghausen und den Nachbarn aus Österreich.

Das Cabaret des Grauens hofft darauf, daß sich ausreichend Gruppen melden werden um eine der fünf Stationen zu gestalten. Dies umfasst das Bühnenbild, Kostüme, Darsteller und Regie. Gerne greifen die Experten aus dem Cabaret den Einzelnen unter die Arme.

Jede Station, auch das ist neu, wird für sich selbständig stehen und kann und soll unabhängig von den anderen besucht werden. Die Zuschauer können und dürfen zwischendurch an einer der Buden hängenbleiben und später eine der weiteren Stationen besuchen. Weiße Kaninchen werden dafür sorgen, dass man sich nicht verliert und an jeder Station auch erfährt was war und ist. Insgesamt soll so ein Adventstheater entstehen, das von Burghausern und Nachbarn aus Hochburg und Ach ganz im Geist einer brüderlichen Weihnacht gestaltet und besucht wird.

Das Cabaret des Grauens wartet auf Anrufe all der Theaterwilligen. Probenbeginn für das neue Stück soll so bald wie möglich, spätestens aber im Oktober sein.

Kontakt unter:

www.cabaretdesgrauens.de

Hank Höfellner

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