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Aktuelle Analyse der Zahlen und Langzeitvergleich

Acht Altöttinger Gemeinden (so gut wie) Corona-frei - nur noch eine mit Steigerung

Die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Altötting sinkt eindeutig - endlich! Eine ganze Reihe an Gemeinden hat momentan keinen oder nur einen Infizierten und nur ein Ort meldet im Vergleich zur Vorwoche eine höhere Zahl.

Landkreis Altötting - Es ist der niedrigste Wert seit langem: 235 Menschen im Landkreis Altötting gelten mit Stand 16. Mai noch als „aktiv“ mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 133 weniger als noch in der Vorwoche und nur noch halb so viele wie vor einem Monat. Es betrifft aktuell nur noch 0,21 Prozent der Gesamtbevölkerung im Landkreis. In fast allen Kommunen ist die Zahl der Corona-Fälle im Vergleich zur Vorwoche gesunken, eine Steigerung gibt es nur in Marktl - aber auf niedrigem Niveau von fünf auf jetzt sechs.

Corona im Landkreis Altötting: Dickes Minus in Töging, Altötting, Tüßling und Kastl

Umso größer wird dagegen die Gruppe der Gemeinden, in der das Coronavirus momentan (fast) keine Rolle mehr spielt: Erlbach, Mehring und Feichten haben, wie in der Vorwoche, keinen Infizierten. In Reischach, Stammham, Teising, Haiming und Halsbach ist es nur einer. Beachtlich ist auch, wie groß das Minus in einigen Kommunen ausfällt: In Töging, Altötting, Tüßling und Kastl konnte die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Vergleich zur Vorwoche mehr als halbiert werden. In Töging ging es beispielsweise von 21 herunter auf neun, in Altötting von 35 auf 17.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 16. Mai.

Im Verhältnis zur Einwohnerstärke bleibt Tyrlaching am stärksten belastet. Die acht Fälle machen dort 0,77 Prozent der Bevölkerung aus. Dann kommt lange nichts - auf den weiteren Plätzen folgen Perach und Emmerting mit rund 0,39 Prozent, sowie Unterneukirchen, Garching und Burgkirchen mit knapp über 0,3 Prozent. Wie die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle in den größten Orten im Landkreis Altötting nach unten geht verdeutlicht auch unsere Grafik. Die Zahl der Neuinfektionen ist momentan übrigens am höchsten in der Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting seit 5. April.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 208 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - einer mehr als in der Vorwoche. Sieben Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting werden derzeit auf einer heimischen Intensivstation behandelt, vorige Woche waren es noch drei.

xe

Rubriklistenbild: © Pixabay tassilo111

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