Dröhnende Motoren auf der Sandbahn

Mühldorf - 20 Fahrer aus zehn Nationen kämpften auf der Mühldorfer Sandbahn um wertvolle Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaft, am Ende stand mit Herbert Rudolph ein Lokalmatador ganz oben.

Dabei war der Start des MSC-Fahrers eigentlich gar nicht vorgesehen, nur aufgrund verletzungsbedingter Absagen war er dabei. Auf Platz zwei landete Josef Franc aus der Tschechischen Republik vor dem Finnen Aki-Pekka Mustonen. Auf den weiteren Quali-Plätzen folgten die Niederländer Dirk Fabriek und Yannik de Jong, der Deutsche Bernd Diener wurde sechster. Nadine Frenk aus Schwanau kam auf den zehnten Platz.

„Die rund 2500 Zuschauer haben guten Sandbahnsport gesehen. Und Peppi Rudolphs Sieg ist für den MSC Mühldorf natürlich eine schöne Geschichte“, freute sich Rennleiter Josef Frohnwieser. Den „Preis der Stadt Mühldorf“, den die B-Lizenzfahrer unter sich ausmachten, holte sich Peter Jäckel aus Bad Griesbach vor Stefan Drofa aus Kirchseeon und Manfred Multerer aus Pfarrkirchen.

Qualifikationslauf Sandbahn Mühldorf

Einen deutschen Sieg gab es auch im Rahmenprogramm der Seitenwagenfahrer: Karl Keil und Berit Tralau aus Brombachtal gewannen wor Marco Hundsrucker und Peter Schirmer aus Mariakirchen vor den Engländern Gary Southgate und Nicole Balz.Glimpflich gingen laut Frohnwieser die beiden Stürze des Renntages aus: Das Seitenwagen-Gespann Martin und Hermann Brandl war nach einem kurzen Krankenhaus-Aufenthalt gegen Abend bereits wieder im Fahrerlager, Imanuel Schramm und Lydia Neundorf blieben dagegen zur Beobachtung noch in der Klinik.

ha

Rubriklistenbild: © aktivnews/amu

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