Die "Flucht" aus Niedersachsen half nicht

Nach Bayern "abgesetzt" - Schein trotzdem weg!

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Waldkraiburg - Eine eigentlich harmlose Kontrolle endet für einen Ungarn mit dem Führerscheinentzug. Das Landratsamt Cloppenburg hatte ihm seinen Schein aberkannt. Warum lesen Sie hier:

Zivile Beamte des Einsatzzuges Traunstein stellten am Donnerstag, gegen 13.55 Uhr, im Rahmen einer Verkehrskontrolle fest, dass einem 24-jährigen Ungarn sein Führerschein durch das Landratsamt Cloppenburg aberkannt wurde.

Der jetzt in Waldkraiburg wohnhafte Mann war den Beamten im Stadtgebiet von Waldkraiburg aufgrund des etwas maroden Zustandes seines Autos aufgefallen.

Der 24-Jährige staunte nicht schlecht, als ihm die Beamten dann nach Überprüfung seiner Personalien eröffneten, dass er seinen Führerschein abgeben muss und seine Fahrt nicht weiter fortsetzen kann.

Der Grund warum er seinen Schein abgeben musste, war eine Fahrt unter Drogeneinfluss in Niedersachsen Ende 2014. Da er sich trotz ergangenen Bescheides des dortigen Landratsamtes um nichts gekümmert hatte, wurde im auf dem Verwaltungsweg das Recht aberkannt, von seiner ausländischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen.

Als er sich jetzt in Richtung Bayern "abgesetzt" hatte, dachte der Mann wohl, dass er das Verbot umgehen könnte.

Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt und der Führerschein sichergestellt. Auf diesem wird nun ein entsprechender Sperrvermerk angebracht.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd, OED Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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