Unglaublicher Fund in Waldkraiburg

Über ein Kilo Drogen – Polizei entdeckt Heroin und Kokain in einem Auto

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Zwei „Heroinziegeln“ (ca. 1 kg) und ca. 80g Kokain

Waldkraiburg - Intensive Rauschgiftermittlungen der Kriminalpolizeistation Mühldorf führten vergangenen Freitag, 30. August, zur Festnahme mehrerer Beschuldigter. Im Zuge der Durchsuchung eines Autos wurde eine große Menge Rauschgift sichergestellt.

Pressemeldung im Wortlaut:

Bereits im März wurde bekannt, dass ein albanischer Staatsangehöriger im Raum Waldkraiburg in größerem Stil mit Rauschgift handeln soll. Anfang Mai konnte der Mitte 40-Jährige dann bei einer Personenkontrolle identifiziert werden. Dabei fanden die Beamten der Polizeiinspektion Waldkraiburg auch drei Kokainplomben auf, weshalb eine Sicherheitsleistung von mehreren Tausend Euro einbehalten wurde.

Hiervon unbeeindruckt setzte der Mann seine kriminellen Aktivitäten jedoch mutmaßlich fort, weshalb die Kriminalpolizei Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen übernahm.

Aufgrund der Komplexität wurde im fortgesetzten Verlauf beim Kommissariat 4, zuständig für Rauschgiftkriminalität, eine Ermittlungsgruppe gebildet. Hierbei unterstützten die Polizeiinspektion Waldkraiburg personell, sowie die Kriminalpolizeiinspektion Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd operativ.

In enger Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurden strafprozessuale Maßnahmen umgesetzt, welche Ende letzter Woche in einen überaus erfolgreichen Einsatz der Kripo Mühldorf – zusammen mit Einsatzkräften des Bayerischen Landeskriminalamts – mündeten.

Der Drogenfund

Dabei gelang die Auffindung zweier „Heroinziegel“ sowie zweier Kokaintüten in einem Auto, welche nach jetzigem Ermittlungsstand klar dem 46-jährigen Albaner sowie einer 36-jährigen Frau und einem 30-jährigen Mann, beide deutsche Staatsangehörige, aus dem Raum Waldkraiburg zuzuordnen sind. Es erfolgte die Festnahme der Beschuldigten.

Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen die dringend Tatverdächtigen Haftbefehle, welche beim Amtsgericht Traunstein ergingen. Die drei Beschuldigten wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Im Zuge einer beweiskräftigen Strafverfolgung dauern die umfangreichen Rauschgiftermittlungen beim K 4 der Kriminalpolizei Mühldorf an.

So geht es weiter

Neben diversen zu fertigenden Berichten sind insbesondere noch Spuren auszuwerten und die chemische Untersuchung des Rauschgifts durchzuführen. Gleichwohl kann die im konkreten Fall eingerichtete Ermittlungsgruppe wohl zeitnah aufgelöst werden.

Das Betäubungsmittelgesetz sieht für das Handel treiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge eine Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr – bis zu 15 Jahren vor. Heroin ist mitunter die zerstörerischste Droge und nach wie vor die Schwerpunktursache aller Rauschgifttodesfälle.

Die Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

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