Viel Arbeit für die Wasserburger Polizei

Von Randalen in Edling bis zum Drogenaufgriff in Soyen

Edling/Soyen - Viel Arbeit für die Wasserburger Polizei zum Start des Wochenendes: Zuerst wurde den Beamten Personen mit Taschenlampen gemeldet. Bei der Aufklärung dieses Falles stießen die Beamten gleich noch auf einen weiteren.

Nach Mitteilung mehrerer Anrufer in Edling, dass auf dem Kindergartengelände zwei Personen mit Taschenlampen herumlaufen würden, fuhren zwei Streifen der Polizeiinspektion Wasserburg beschleunigt zum dortigen Einsatzort. Obwohl erst ein Einbruchsversuch vermutet wurde, kam die Wahrheit relativ schnell ans Licht. Zwei Jugendliche, ein 14-jähriger Hohenburger und ein 16-jähriger Edlinger, bewarfen mit Steinen ein Haus im Nahbereich des Kindergartens um die dortigen Bewohner einzuschüchtern. Nachdem sie ihre Einschüchterungsversuche beendeten, entschlossen sie sich über das eingezäunte Kindergartengelände davonzulaufen.

Die beiden Burschen konnten im Nahbereich von den eingesetzten Polizeistreifen angetroffen werden. Sie konnten eindeutig identifiziert werden.

Auf Grund des Alters sollten sie den Erziehungsberechtigen übergeben werden. Während der Edlinger seiner Mutter übergeben werden konnte, war es bei dem Jugendlichen aus Hohenburg nicht ganz so einfach. Die Eltern des 14-jährigen Jungen gaben gegenüber der Polizei an, dass der Sprössling zwei Stunden bei der Polizei warten soll, da sie gerade in Organisationsvorbereitungen anlässlich einer Weihnachtsfeier des ansässigen Vereines stecken würden.

Der Jugendliche gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass seine Großmutter zuhause wäre. Somit entschlossen sich die Polizeibeamten, den Jungen bei seiner Großmutter abzugeben.

Nachdem die Haustüre durch den 17-jährigen Bruder geöffnet wurde, konnten die Polizeibeamten sofort aufdringlichen Marihuana- Geruch feststellen. Somit wurde das angrenzende Zimmer des Bruders auf Gefahr im Verzug durchsucht. Hierbei konnte neben Marihuana auch ein Einhandmesser, ein Wurfmesser, ein Teleskopschlagstock und sogenannte Legal-Highs aufgefunden werden, welche noch einer genauen Überprüfung unterliegen.

Aus diesem Grund weist die Polizeiinspektion nochmals daraufhin, dass sich Konsumenten von sogenannten Legal- Highs nicht auf den vermeintlichen Namen verlassen sollten. Wirkstoffgutachten dieser Alternativ- Stimulanzien haben in der Vergangenheit immer wieder zur Einleitung von Strafverfahren geführt, da Substanzen enthalten waren, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen.

Lobend sei noch zu erwähnen, dass sich die Mutter des 16-jährigen Edlingers sofort, nach Rückführung ihres Sohnes durch die Polizei, mit ihm aufmachte, damit dieser sich persönlich und aufrichtig bei den geschädigten Hauseigentümern entschuldigte.

Die Polizeiinspektion Wasserburg wünscht schöne Weihnachtsfeiern und weist auf vermehrte Alkoholkontrollen während der Vorweihnachtszeit hin.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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