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Schleusungen, unerlaubte Einreisen, Haftbefehle

Viel Arbeit für die Freilassinger und Mühldorfer Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Freitag (22. Oktober) wieder eine Schleusung verhindert. Ein 42-jähriger Ukrainer hatte versucht, einen Syrer und drei Iraker unerlaubt nach Deutschland zu bringen.

Pressemitteilung im Wortlaut

Burghausen - Am Freitagnachmittag stoppen Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung am alten Grenzübergang Burghausen. Der Fahrer, ein 42-jähriger Ukrainer, wies sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß aus. Seine vier Begleiter jedoch konnten auf Nachfrage keinerlei Ausweisdokumente vorweisen.
Wegen des Verdachts einer Schleusung brachten die Beamten alle fünf Personen zur Dienststelle nach Mühldorf.

Dort stellten die Fahnder bei einer Personalienüberprüfung fest, dass gegen einen 25-jährigen Iraker, der unter den Geschleusten war, ein aktuelles Einreise- und Aufenthaltsverbot vorlag. Der Mann hatte bereits im Juli dieses Jahres versucht, unerlaubt nach Deutschland einzureisen und wurde anschließend nach Bulgarien zurückgewiesen. Daraufhin wurde ein zweijähriges Einreiseverbot gegen den 25-Jährigen verhängt.

Den 42-jährigen Fahrer lieferten die Bundespolizisten nach einer Vorführung beim Ermittlungsrichter zur Untersuchungshaft ins Gefängnis ein. Dieser muss sich nun wegen Einschleusens von Ausländern verantworten. Die drei 22-, 25- bzw. 34- jährigen Iraker sowie der 19- jährige Syrer wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Am vergangenen Wochenende (22.-24. Oktober) zählte die Bundespolizei Freilassing mit ihrem Mühldorfer Revier insgesamt 83 unerlaubte Einreisen, darunter drei Schleusungen.

Neben der illegalen Migration stellten die Bundespolizisten noch sechs Personen, die mit Haftbefehlen gesucht wurden, fest. Fünf von ihnen durften nach Zahlung der jeweils fälligen Geldstrafen die Dienststelle auf freien Fuß wieder verlassen.

Ein 41-jähriger Rumäne, der wegen Diebstahl gesucht wurde, konnte die Geldstrafe nicht zahlen. Er muss nun die nächsten 49 Tage hinter Gitter verbringen.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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