Kein Wasser, Futter und im eigenen Kot liegend

Unfassbarer Fall von Welpenschmuggel auf der A94: Ermittlern bot sich erschreckendes Bild

Ein herzzerreißendes Bild bot sich Zollbeamten am Donnerstag auf der A94 in Töging: Sie fanden viel zu junge Welpen in einem Kleinbus. Die Tiere waren in einem erschreckenden Zustand.

Töging am Inn - Pressemitteilung der Polizei


Am Donnerstag den 21. Januar gegen 17.15 Uhr unterzogen Zollbeamte einen ungarischen Kleinbus auf der A94 bei der Anschlussstelle Töging a. Inn einer Kontrolle. Im Fahrzeug befanden sich acht Personen, welche von Ungarn eingereist waren. Im Rahmen der Kontrolle konnte der Zoll im Kofferraum eine Transportbox mit drei circa sechs Wochen alten Hundewelpen festgestellt werden. In der Transportbox befand sich kein Wasser und Futter. Des Weiteren lagen die Hunde in ihrem eigenen Kot. Ebenso fehlte den Welpen jeglicher Impfschutz und die Tiere waren auch zu jung für die Einfuhr.

Nach Hinzuziehung der Beamten der Autobahnpolizei wurden sogar noch weitere Beanstandungen festgestellt. Der Fahrer konnte keine gültige Lizenz zur gewerblichen Personenbeförderung vorzeigen, weshalb gegen das Unternehmen des Fahrers ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde. Ferner befand sich ein zur Fahndung ausgeschriebener ungarischer Passagier im Fahrzeug. Der Mann wurde von einem Gericht in Budapest wegen Eigentumsdelikten gesucht. Nach Benennung seiner Kontaktadresse wurde der Ungare wieder entlassen. Die Beamten der Autobahnpolizei nahmen die Hundewelpen an sich und brachten sie in ein Tierheim. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren gemäß dem Hundeverbringungs -und Einfuhrbeschränkungsgesetz.

Pressemitteilung der Autobahnpolizeistation Mühldorf

Rubriklistenbild: © Pixabay (Symbolbild)

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